Die Frage nach Gott
ausgewählt für die Tagung von EMZ und PTZ:
Die Frage nach Gott – den KU mit Bildern und Filmen kreativ gestalten
Aktualisierung: Oktober 2000
VERLEIH
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Adam VC 516 Peter Lord, Großbritannien 1991 7 Min., f., Trickfilm Die Welt ist eine Kugel und der erste Mensch heißt Adam. Er droht herunterzufallen. Eine Hand drückt ihn einfach etwas fester in den Boden. Auch die weiteren Erfahrungen A-dams sind überwiegend schmerzlich: Versuch und Irrtum zeichnen seinen einsamen Weg, doch als er schon vieles gelernt hat, winkt die Aussicht auf bessere Zeiten. Die Erschaffung von Eva kündigt sich an, doch die Hoffnung wird enttäuscht. Das neu entstandene Wesen scheint nicht ganz zu Adam zu passen. – Eine satirische Anspielung auf die biblische Gene-sis. Bibel: Schöpfung/Urgeschichte; Menschen-bild, Gott/Gottesvorstellungen ab 10 Jahren
Am Abend aller Tage VC 243 Nikolai Karo, BRD 1986 43 Min., sw., Kurzspielfilm In einer stürmischen Herbstnacht erwacht der alte Professor durch unheimliche Geräusche aus der Wohnung über ihm, die seit längerer Zeit unbewohnt ist. Von dieser Nacht an fin-det er keine Ruhe mehr. In seiner jahrelangen Verbitterung hat er sich ganz nach außen hin abgekapselt und auch nicht bemerkt, daß seit kurzem ein junger Mann dort oben eingezo-gen ist. Eines Abends entschließt er sich, den neuen Mieter aufzusuchen. Das gemeinsame Schachspiel und die anregende Auseinander-setzung mit dem jungen Berufskollegen, als der sich dieser entpuppt, geraten zu einer Art Lebensbeichte des alten Professors. Alte Menschen, Sterben, Sinnfrage ab 16 Jahren
Ausflug in den Schnee VC 984 Sibylle Tafel, Deutschland 1996 26 Min., f., Kurzspielfilm, FSK: 12 Eine Schulklasse drängelt sich in einen Reise-bus. Alle freuen sich auf die Skifreizeit, nur Nico, ein pummeliges, wenig beliebtes Mäd-chen, hält sich scheu abseits und vertieft sich in die “schönere Welt” eines Liebesromans. Nach ein paar Stunden Fahrt erreicht der Baus einen steilen Alpenpaß, die letzte Etappe der Reise. Die Straße ist verschneit, der Fahrer muß Schneeketten anlegen. Außer Nico, Janna und drei Jungen verlassen alle den Bus und tollen im Schnee. Am Hang über ihnen löst sich plötzlich eine Lawine und reißt den Bus mit
sich in die Tiefe. Die fünf Kinder haben den Absturz halbwegs unbeschadet überstanden, aber sie sind tief im Schnee verschüttet. An-fangs erleben sie das Unglück noch als Aben-teuer, wie sie es aus Filmen kennen und war-ten auf die spektakuläre Rettung. Aber die Zeit vergeht, und langsam bekommen sie es mit der Angst zu tun, erst recht, als sie im Schnee die Leiche des Lehrers sehen. Sie erkennen, daß sie nur eine Chance haben: Sie müssen zusammenhalten und sich selbst be-freien. Dabei kommen Nicos ungeahnte Qua-litäten zum Vorschein. Sie gräbt einen Weg aus den Schneemassen und kann schließlich die vier anderen befreien. Identität, Angst, Sterben/Tod, Solidarität ab 12 Jahren
Die Bibel: 01. Genesis – Die Schöpfung VC 2101 Ermanno Olmi, Deutschland / Italien 1993 94 Min., f., Spielfilm, FSK: 6 Der erste Film des Projekts ist die Natur-Mensch-Bild-Geschichte von der Erschaffung der Erde, der Vertreibung aus dem Paradies, des ersten Bruder-Mordes, der Genealogie von Adams und Evas Nachkommen bis hin zu Noach, dem Bau der Arche, der Sintflut und dem neuen Leben nach der Erdüberschwem-mung sowie des neuen Bundes Gottes mit den Menschen (Gen 1-9). Der Film gibt die Schrift des Alten Testaments als Erzählung eines alten Mannes und als Bild-Erzählung aus den Augen eines Kindes wieder, die beide mit Lichtern und Tönen die Welt entdecken. Bibel: Schöpfung/Urgeschichte ab 12 Jahren
Das Brot (Wolfgang Borchert) VC 924 Wolfgang Küper, Deutschland 1996 15 Min., sw., Kurzspielfilm, FSK: 6 Nach der gleichnamigen Erzählung von Wolf-gang Borchert. – Eine Familie leidet unter der strengen Lebensmittelrationierung im Zweiten Weltkrieg. Es gibt kaum genug, um zu überleben. Zwei Scheiben Brot müssen für jeden reichen. Eines Nachts macht die Frau die bestürzende Entdeckung, daß ihr Mann sich heimlich eine Scheibe Brot aus der Küche holt. Sie läßt sich nichts anmerken. Am nächsten Tag schiebt sie ihm eine zusätz-liche Scheibe hin und begnügt sich mit einer. Krieg, Vertrauen, Liebe ab 12 Jahren
Dekalog: 01. Dekalog, Eins VC 351 Krzysztof Kieslowski, BRD/ Polen 1988 60 Min., f., Spielfilme, FSK: 16 Krzystof ist Computerspezialist und auch sein Sohn Pawel, den er alleine erzieht, ist von Computern fasziniert. Eines Tages errechnen die beiden die Tragfähigkeit des Eises auf dem nahegelegenen See. Als der Computer die Auskunft gibt, daß das Eis dick genug sei, erlaubt der Vater dem Sohn, die neuen Schlittschuhe auszuprobieren. Sicherheitshal-ber überzeugt er sich nachts noch einmal selbst von der Belastbarkeit des Eises. Am darauffolgenden Tag kehrt Pawel nicht zur gewohnten Zeit aus der Schule zurück. – Grundlage für den Film ist das 1. Gebot: “Du sollst keine anderen Götter neben mir haben. Du sollst dir kein Gottesbild machen.” Gott/Gottesvorstellungen, Mensch und Tech-nik, Vertrauen, Schuld, Sterben/Tod, Sinn-frage
Den Klang der Welt verbessern C 389 Klaus Heiner Weber, Köln 1991 29 Min., Hörfolge Hermann van Veen ist nicht nur ein Entertai-ner, er ist ein “unverbesserlicher Weltverbes-serer”, der mit seinen Liedern und Texten Nachdenklichkeit erzeugen möchte. Immer wieder thematisiert er allgemeine Transzen-denzerfahrungen, die Suche nach Gott, die Auseinandersetzung mit Leben und Sterben. Der Autor beschränkt sich in seinem Künst-lerporträt auf diese Aspekte. Er sieht in van Veens Äußerungen und Liedern Belege für eine Religion außerhalb der Kirche, für die Suche nach einer Ganzheit, die die Christen Erlösung nennen. Religion, Gott, Lieder, Sinnfrage ab 14 Jahren
Drop VC 715 Bruno Bozzetto, Italien 1993 3 Min., f., Trickfilm, FSK: o.A. Ein Mann läßt sich anfänglich durch Proble-me in seiner nächsten Umgebung zum Han-deln bewegen. Ein Wasserhahn tropft, ein Stuhl wackelt, ein Bild fällt von der Wand. Zusehends wird er jedoch unwirsch, daß er in seiner Ruhe gestört wird und ist nicht mehr bereit einzugreifen. Erst als sich eine globale Katastrophe – eine Überflutung – abzeichnet, siegt die Einsicht in seine Verantwortung. Doch dann fallen plötzlich riesige Wasser-tropfen von oben, und der Mann appelliert schmunzelnd an die Verantwortung Gottes. Gott/Gottesvorstellungen, Verantwortung, Schöpfung, Umwelt, Humor ab 10 Jahren
Du lieber Gott, komm doch mal runter C 269 Theodor Eggers, Düsseldorf 1981 54 Min., Lieder Songs und Chansons für den Religionsunter-richt in der Sekundarstufe I: Thomas Voigt “Hallo Jesus” – Georg Danzer “Deppert’s Kind” – Susan Avil‚s “Eli lama asabtani” – Reinhard Mey “Heimkehr” – Udo Lindenberg “Du heißt jetzt Jeremias” – Joana Emetz “Lu-kas Nummer 6, Vers 27 bis 38″ – Knut Kie-sewetter “Euer Scheinheiligkeit” – Herman von Veen “Geschichte von Gott” – Reinhard Mey “Von heiligen Kriegen” – Udo Linden-berg “Jack” – Stephan Sulke “Du lieber Gott” – Franz-Josef Degenhardt “Gelobtes Land”. Kirche/Gemeinde, Nächstenliebe, Religion, Gott, Musik ab 12 Jahren
Ein Zug nach Manhattan VC 2154 Rolf von Sydow, BRD 1981 60 Min., f., Spielfilm, FSK: 6 Leon Sternberger (Heinz Rühmann) ist ein frommer Kantor einer kleinen jüdischen Ge-meinde vor den Toren von New York. Eines Tages gerät er in einen fürchterlichen Gewis-senskonflikt: Er hat seinen Glauben verloren! Die Überfülle schlechter Nachrichten, die ihm aus den Zeitungen entgegenquillt – man schreibt 1952 -, läßt ihn an Gott zweifeln. Er kapselt sich von seiner Umwelt ab und weiß nicht, wie er am jüdischen Neujahrsfest, das vor der Tür steht, sein Amt in der Synagoge ausüben soll. Sternbergers Nichte Esther, die ihm den Haushalt führt, bittet in ihrer Sorge den Synagogendiener Rosen um Hilfe. Rosen, den nicht nur die jahrelange Zusammenarbeit, sondern auch Freundschaft mit dem Kantor verbindet, rät Sternberger, sich dem berühm-ten und weisen Rabbi Markus in Manhattan anzuvertrauen. Sternberger, der seit vielen Jahren nicht mehr in New York war, wird vom Stationsvorsteher in die falsche U-Bahn gewiesen. Da sieht er, wie sich eine junge Frau aus dem Zug stürzen will. Er rettet sie. Sie erzählt ihm, daß sie wie er aus Holland stammt und im KZ Auschwitz ihren Mann und zwei Kinder verloren hat. Er bringt die junge Frau nach Hause und macht sich wieder auf den Weg nach Manhattan. Und wieder gerät er in den falschen Zug. Er will einem jungen Mann, der im selben Abteil sitzt, sein Mißgeschick erzählen, doch der kann kein Englisch. Er ist Holländer und erst seit weni-gen Wochen im Land. Der Kantor entdeckt in ihm den totgeglaubten Ehemann der Frau, der er das Leben gerettet hat. Diese Erlebnisse, in denen Traum und Wirklichkeit ineinander übergehen, geben Sternberger den Glauben an Gott zurück. Das Neujahrsfest wird doch nicht ohne den Kantor stattfinden. Glaube, Judentum, Gott/Gottesvorstellungen, Wunder, Sinnfrage ab 12 Jahren
Der Engel auf dem Schiff KF 223 Jiri Skarvan, Deutschland 1991 (FWU) 14 Min., f., Kurzspielfilm Film nach dem “Dreiminutenspiel” von Thornton Wilder. – Drei Überlebende einer Sturmkatastrophe machen die Gallionsfigur ihres hilflos im Meer treibenden Schiffes zu ihrem neuen Gott, den sie um Rettung anfle-hen. Ihre Gebete werden zu Schuldbekennt-nissen. Als man am Horizont ein Schiff zu erkennen glaubt, schlägt die Stimmung um, und der “Engel” wird wieder vom Mast ent-fernt. Religion, Glaube, Gott/Gottesvorstellungen, Gebet ab 14 Jahren
Ernst und das Licht VC 1173 Anders Thomas Jensen / Thomas Villum Jen-sen, Dänemark 1995, 12 Min., f., Kurzspiel-film Der seltsame Anhalter, den der Vertreter Ernst spätnachts in sein Auto steigen lässt, behauptet steif und fest, der Sohn Gottes zu sein. Nach und nach beginnt Ernst zu ahnen, dass sich hinter seinem Fahrgast mehr zu verbergen scheint als ein weltfremder Spin-ner. Zudem ist die nächtliche Autofahrt von merkwürdigen Umständen begleitet: der Mo-tor spielt ebenso verrückt wie das Handy, die Medien berichten von einer unerklärlichen weltweiten Licht-Erscheinung. Ist Jesus tat-sächlich auf die Erde zurückgekehrt? Gott/Gottesvorstellungen, Jesus Christus, Wunder, Normen, Glaube ab 14 Jahren
Folienmappen Religion 1: Bekenntnis des Glaubens AT 348 Werner Trutwin u.a., Düsseldorf 1982 18 Foliensätze, f., Realfotos/Kunstbilder Die Arbeitstransparente verstehen sich als eine Art Bildkatechismus zum Glaubensbe-kenntnis und zu den Sakramenten (kath.). Themen: Das Glaubensbekenntnis / Vater, Sohn und Heiliger Geist / Schöpfer des Him-mels und der Erde / Gottes Name / Die Berg-predigt / Geboren von der Jungfrau Maria / Gekreuzigt / und begraben / Auferstanden von den Toten / der kommen wird / Pfingsten / Die Kirche / Unterwegs zu dir / Das Jahr des Herrn / Die sieben Sakramente / Taufe / Buße / Eucharistie. Glaubensbekenntnis, Gottesdienst, Sakramen-te ab 12 Jahren forum religion 90/1: Menschen und Gott DR 2653 o. A., Kassel 1990 8 Dias, f., Reproduktionen Bilder aus dem 1984 in der DDR erschiene-nen Bildband “Dialog mit der Bibel”. Menschenbild, Schöpfung, Gott, Hoffnung ab 14 Jahren
Der Hausmeister VC 935 Vanessa Schwartz, USA 1993 5 Min., sw., Trickfilm, FSK: o.A. Der Hausmeister Gottes räsoniert über seinen Job und die Probleme, die es macht, das Uni-versum instand zu halten. Anlaß dafür ist ein kleiner Fehler, der ihm unterlaufen ist: Er ließ die Sonne eine halbe Stunde zu spät auf-gehen. Zu seiner Rechtfertigung verweist er darauf, daß selbst Gott nicht vollkommen ist: Immerhin hat er damals seinen Sohn auf die Erde geschickt und dann dort vergessen, weil er anderweitig beschäftigt war. Bibel, Theologie, Gott/Gottesvorstellungen, Humor ab 14 Jahren
Ich sucht Du DR 2648 Inge Müller, Frankfurt am Main 1997 8 Dias, f., Realfotos Symbolfotos mit Texten zu unterschiedlichen Aspekten des Themas “Beziehungen”. Im Blick auf das alltägliches Miteinander und die Hinwendung zu Gott werden dabei jeweils besondere Kommunikationsformen gewählt: Kontaktanzeigen, SOS-Rufe, Flaschenpost, Briefe, Interviews, Gebete (Psalmen), Tele-fongespräche, Testamente. Meditation, Symbole, Gemeinschaft, Gott/Gottesvorstellungen, Gebet ab 12 Jahren
Im Himmel gibt’s kein Fernsehen VC 1514 Mechthild Rüther, Deutschland 1999 29 Min., f., Dokumentarfilm, FSK: o.A. Die Autorin befragt Kinder über ihren Glau-ben, zeigt sie im Religionsunterricht, in der Familie, in neuen Formen von Kindergottes-diensten und stellt einen Kinderladen ohne religiöse Ausrichtung vor. Katholische, evan-gelische und muslimische Kinder, Eltern so-wie Religionslehrer kommen zu Wort. Dabei wird deutlich, dass Glauben heute oft in ei-nem starken Kontrast zum konsumorientierten Alltag der Kinder steht. Viele Kinder wissen aber sehr gut, mit diesem Gegensatz umzuge-hen, und sind daher auf ihre Weise in der Lage, Religiosität als etwas Positives in ihrem Leben zu begreifen. Religion, Glaube, Gottesvorstellungen, Ewig-keit ab 14 Jahren Jesus macht nicht mehr mit VC 1013 Uwe Thein, Deutschland 1997 7 Min., sw., Kurzspielfilm, FSK: 12 Der Film nach der gleichnamigen Kurzge-schichte von Wolfgang Borchert beschreibt den absurden Alltag einer Spezialeinheit der deutschen Wehrmacht. Drei Soldaten spren-gen Löcher in den gefrorenen Boden, um dort Leichen zu vergraben. Einer der drei muß sich in jedes Grab legen, um zu prüfen, ob die Ausbuchtung groß genug ist. Es kommt zum Konflikt, als der “Grabtester”, Jesus genannt, nicht mehr in die Grube steigen will und den Gehorsam verweigert. Krieg, Widerstand, Gehorsam ab 12 Jahren
Können Sie mir sagen wo Gott ist? TB 306 Christian Keller, Schweiz 1981 13 Min., 50 Dias, f., Realfotos Ein Mensch fragt: Wo ist Gott? Wissen Sie, wo er ist? Dieser Frage geht die Tonbildreihe nach. Sie schildert die Suche des Menschen nach Gott: in Büchern, in der Wissenschaft, in der Natur, in den Mitmenschen. Gott/Gottesvorstellungen ab 14 Jahren
Der liebe Gott im Schrank VC 278 Thomas Draeger, BRD 1985 30 Min., f., Kurzspielfilm Film aus der TV-Reihe “Bettkantengeschich-ten”. Der Vater entdeckt am Abend im Schrank der Tochter Gesa einen Mann, den sie für den “lieben Gott” hält. Sie hatte ihn in der Kirche angetroffen und eingeladen. Für die Eltern stellt sich nun das Problem: Wie bewirtet man den “lieben Gott”, der eigent-lich ein gewöhnlicher Penner ist, sich in die Badewanne setzt und lustige Liedchen singt? – Als Gesa dem “lieben Gott” durch die Stadt folgt, ist sie zunächst über sein Verhalten entsetzt: Er hilft Bedrängten nicht, durchsucht den Abfall nach Eßbarem und gerät in eine ausweglose Situation, aus der er sich selbst nicht befreien kann. Obwohl Gesas Fragen bei dem Penner eher auf Unverständnis sto-ßen, empfindet sie doch für ihn viel Sympa-thie, die schließlich auch erwidert wird. Gott/Gottesvorstellungen, Kinder ab 8 Jahren
Materialbrief Folien: 02. Gottesbilder AT 38102 Regina Gröger, München 1992 6 Folien, f., Realfotos/Kunstreproduktionen Thematische Gliederung: S. Köder: Der bren-nende Dornbusch / Rose / Computer / Hun-dertwasser: Der große Weg / Christus am Kreuz / D’Souza: Das weibliche Antlitz Got-tes. Begleitheft mit Bilderschließung und me-thodischen Hinweisen. Gott/Gottesvorstellungen, Symbole ab 14 Jahren
Materialbrief Folien: 03. Okkultismus AT 38103 Rosemarie Boudier/Regina Gröger, München 1992 6 Folien, f., Realfotos/Zeichnungen/ Kunstre-pros Thematische Gliederung: Erscheinungsformen des Okkultismus / “Schreibendes Tischchen” / Plattencover einer Heavy-Metal-Band / Heavy-Metal-T-Shirt / Gegenstände für Schwarze Messen / Gottesbild aus dem Hil-degardis-Codex. Begleitheft mit Hintergrund-informationen und methodischen Hinweisen. Esoterik, Aberglaube, Gott/Gottesvorstellungen ab 14 Jahren
Materialbrief Folien: 25. Die dunklen Seiten Gottes AT 38125 Regina Wegesin, München 2000 6 Folien, f., Kunstreproduktionen Sechs Folien mit Anregungen zur Auseinan-dersetzung mit den dunklen Seiten Gottes: Hans Holbein d.Ä.: Gottvater aus dem Epi-taph des Ulrich Schwarz (1508) / Matthias Grünewald: Jesus am Kreuz (Isenheimer Al-tar, 1512-1515/16) / Caspar David Friedrich: Der Mönch am Meer (1809) / Otto Dix: Neu-geborenes Kind auf Händen (Ursus), 1927 / Frida Kahlo: Die zerbrochene Säule (1944) / Herbert Falken: Zwei Figuren (Segen über Jakob), 1984. Kunst, Gott/Gottesvorstellungen ab 12 Jahren
Moskito: Tod VC 504 Sender Freies Berlin, BRD 1990 42 Min., f., Magazinsendung, FSK: 12 Eine Sendung aus dem Fernsehmagazin “Moskito” – Bei den Vorbereitungen für die Dreharbeiten zu diesem Film machten die Filmemacherinnen die Erfahrung, wie stark das Thema Tod in unserer Gesellschaft – ins-besondere auch bei Jugendlichen – immer noch tabuisiert ist. Der Film zeigt unter-schiedliche Formen im Umgang mit dem Tod auf. Wie gehen zum Beispiel andere Kulturen damit um? Ines aus Mexiko erzählt vom To-tenfest in ihrem Land, das ausgelassen und mit viel Witz gefeiert wird. Sketche und Car-toons sowie Ausschnitte aus Videoclips zei-gen, daß dem Thema nicht nur mit Traurig-keit begegnet werden muß. Sterben/Tod, Jugend ab 12 Jahren Nachts schlafen die Ratten VC 591 Wolfgang Küper, Deutschland 1994 15 Min., sw., Kurzspielfilm, FSK: o.A. Nach einer Erzählung von Wolfgang Bor-chert. – Kurz nach einem Bombenangriff im 2. Weltkrieg trifft ein älterer Mann auf einen neunjährigen Jungen, der darauf aufpaßt, daß die Leichen seiner unter Trümmern begrabe-nen Eltern und seines kleinen Bruders nicht von Ratten gefressen werden. Mit einer Lüge entlastet der Mann den Jungen und macht ihm klar, daß das Leben trotz des harten Schick-sals weitergeht. Krieg, Wahrheit, Hoffnung, Verantwortung, Trauer ab 14 Jahren
Papierflieger VC 998 Odveig Klyve, Norwegen 1995 15 Min., f., Kurzspielfilm, FSK: 6 Ein Junge wird mit dem Tod seines besten Freundes aus dem Kindergarten konfrontiert. Seine Trauer zentriert sich in der Frage, wo der Freund wohl geblieben ist. Die ihm von den Erwachsenen angebotenen Antworten helfen dem trauernde Jan nur teilweise. Durch seine Initiative, Beharrlichkeit und zielgerich-tete Aktivität gelingt es ihm mit Hilfe eines Mannes, die Trauer um den verlorenen Freund in einem Brief an Gott zum “Fliegen” zu bringen. Freundschaft, Sterben/Tod, Gott/Gottesvorstellungen, Kinder ab 6 Jahren
Sachbilderbücher zur Bibel: 2. Von Gott DR 2099 Dietrich Steinwede, Lahr 1978 12 Dias, f, Reproduktionen Bildthemen: Schöpfung / Der Sabbat – Welt-raum / Andromedanebel – Wo die Liebe ist, da ist Gott – Viele Götter / ein Gott – Religio-nen der schriftlosen Völker – Der Mensch vor Gott / Abraham – Kinder im Gebet. Gott/Gottesvorstellungen ab 10 Jahren
Sofies Welt CDR 011 Ailsa Barry, München 1996 CD-ROM, Infotainment Eine interaktive Reise in die Welt der Philo-sophie nach dem Bestseller von Jostein Gaar-der. Das Programm umfaßt 20 Szenen, in denen die philosophischen Ideen und Lehren aus den verschiedenen Epochen von der My-thologie des alten Griechenland bis zum Exis-tentialismus und zur Sprachphilosophie vor-gestellt werden. Die Romanfiguren Sofie und Alberto führen in die sog. “großen Fragen” über Gott und die Welt ein. Die Datenbank umfaßt ausführliche Texte zu den Zeitab-schnitten und zu 28 herausragenden Philoso-phen, eine Übersichtskarte mit Kurzinforma-tionen sowie zahlreiche Querverweise. Um in die jeweils nächste Epoche vorzudringen, müssen immer wieder Denkaufgaben bearbei-tet, Rätsel gelöst und Fragen beantwortet werden. Philosophie, Geschichte, Religion, Gott, Menschenbild ab 12 Jahren
Die Sprache der Vögel VC 731 Fred-Jürgen Noczynski, Deutschland 1991 59 Min., f., Spielfilm, FSK: 6 Der Film erzählt, wie der 5jährige Thomas den Tod seines Großvaters erlebt, und wie er versucht, sich dem Phänomen Tod zu nähern. Mit den Auskünften der Erwachsenen kann er nichts anfangen, denn sie halten seinen Nach-forschungen, aber auch seinen Erfahrungen nicht stand. So versucht Thomas, sich allein Opas Tod zu erklären, und er kommt zu einer ganz eigenen Lösung. Ihm helfen dabei die Erinnerungen an die vielen gemeinsamen Erlebnisse. Opa hatte immer Zeit für Tho-mas, auch immer Geduld mit ihm und nahm ihn stets ernst. Opa war voller Ideen, erzählte viele Geschichten und hatte ein besonders enges Verhältnis zur Natur. Besonders liebte er die Vögel. Er und Thomas hatten sich vor-genommen, einmal die Sprache der Vögel zu verstehen. Und Opa hatte gesagt: “In meinem nächsten Leben möcht’ ich ein Vogel sein”. Als Oma nun vor der Beisetzung erzählt, in der Urne sei “Opa drin”, kann Thomas das nicht glauben. Sterben/Tod, Generationen, Kinder ab 6 Jahren
Veilchenbonbons KF 285 Carolin Otto, BRD 1990 14 Min., sw., Kurzspielfilm Deutschland im September 1938. Die zehn-jährige Ruth Goldstein hat viele Freunde im Haus ihres Großvaters, und sie trennt sich nur ungern, als dieser die Flucht nach Paris beschließt. Auf dem Weg zum Bahnhof schlägt der Großvater ein Spiel vor: Ruth soll so tun, als gehöre sie nicht zu ihm. Als die Gestapo auftaucht und den Großvater verhaf-tet, zögert Ruth einen Moment, sich zu ihm zu bekennen. Da taucht eine Nachbarin auf und erklärt der Gestapo, das Kind sei ihre Tochter. Plötzlich versteht Ruth, um was es geht. Judenverfolgung, Verantwortung, Gleichgül-tigkeit, Wahrheit/Lüge, Zivilcourage ab 12 Jahren Vom Bild zum Wort 568 Gerhard Carell, Wolfenbüttel 1998 16 Reproduktionen (DIN A 5), sw. Ausgewählte Kunstwerke mit Anregungen und didaktischen Hinweisen zum Einsatz im Religions- und Konfirmandenunterricht. Mo-tive: Rembrandt, Blindenheilung / Das Hun-dertguldenblatt / Dürer: Der verlorene Sohn / Rembrandt: Die Heimkehr des verlorenen Sohnes / Baegert, Eidesleistung / Münch, Der Tanz um das goldene Kalb / Englischer Psal-ter, Pfingsten / Jesus-Johannes-Gruppe aus Sigmaringen / Rembrandt: Abrahams Opfer / Wiener Genesis, Abraham / Rembrandt: Flucht nach Ägypten / Giotto, Jesus und Ju-das / Dürer, Die apokalyptischen Reiter / Klee, Kultstätte / Bernwardstür, Das Opfer Kains und Abel / Der Brudermord. Kunst, Glaube, Gott/Gottesvorstellungen, Jesus Christus ab 14 Jahren
Was ist Religion? AT 342 Peter Göpfert / Gertraud Platschek, München 1984 8 Foliensätze, sw., Zeichnungen Warum gibt es Religion überhaupt? Wie ist sie entstanden? Was erleben Menschen in ihr? – Diese Themen werden so behandelt, daß Kinder lernen können, den Ursprüngen der Religion nachzugehen und mit religiösen Grunderfahrungen umzugehen. Die visuali-sierten Beispiele stammen aus verschiedenen Zeiten und Religionen. Religion, Gott/Gottesvorstellungen ab 12 Jahren
Wo Liebe ist, da ist auch Gott DR 1145 Theodor Brün, Kassel 1954 24 Dias, sw., Zeichnungen Tolstois Geschichte von dem Schuster, der Frau und Sohn verliert und in Taten der Barmherzigkeit einen Ausgleich findet. In den Geringen, denen er seine Barmherzigkeit zuwendet, begegnet ihm der Heiland. Gott, Nächstenliebe ab 10 Jahren
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