Ein Gottesdienst von und mit Konfirmanden-Eltern
Gerhard Reich
Die unmittelbare und inhaltliche Mitwirkung von Eltern in der Konfirmandenarbeit stößt auf vielfältigen Widerstand – nicht so sehr bei den Eltern selbst, die pädagogische und theologische Kompetenz besitzen und ihre Erfa h rungen ins Spiel bringen könnten.
Widerspruch kommt häufig von den Jugendlichen: „Peinlich” fänden sie die Vorstellung, die eigene Mutter oder der eigene Vater würde in die Konfirmandengruppe kommen und sich dort über die Erfahrungen und Vorstellungen von Gott und der Welt „outen”.
Zum Glück aber kam die Idee zu unserem ersten Gottesdienst mit Konfirmandeneltern von einem kirchlich engagierten und gottesdienstlich erfahrenen Vater, der beim ersten Elternabend mehrere Väter und Mütter für den Versuch gewinnen konnte. Wem dieser Glücksumstand nicht in den Schoß fällt, wird gut daran tun, bereits vor der ersten Zusammenkunft einzelne Eltern persönlich über das Vorhaben zu informieren und für die Mitwirkung zu motivieren.
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