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Kongress Konfirmandenarbeit

Die Dokumentation des Kongresses finden Sie hier: Kongress Homepage

 

Konferenz 2009

Konferenz 2009

Vorbemerkung: Die wesentlichen Berichte sind im Newsletter von Martin Hinderer gesammelt. Hier folgen nur die mündlichen Ergänzungen.

Nach einem Impuls von Ralph Häußler wird im Rahmen der Vorstellung der Beiratsmitglieder vom Ausschieden der „Urgesteine” Andreas Quattlender und Siegfried Fischer (Vorsitzender) berichtet.

 

1. „Warmup” zur Tätigkeit als Bezirksbeauftragte

1.1 Erfahrungen in der Aufgabe als Bezirksbeauftragte/r:

a) In Rechung stellen der anknüpfen-Hefte usw. durch den Bezirksrechner entlastet.

b) Materialmüdigkeit bei den KollegInnen?

c) Demografischer Wandel: Was tun, wenn Konfizahlen einbrechen?

d) Elternangebote als Distriktsveranstaltung

1.2 Themen des Jahres

a) Agende (Wann endlich ist mit dem Druck zu rechnen?)

b) Mittwochnachmittag/Schule/Zeitknappheit Jugendlicher (s.u. Umfrage!!!)

c) Datenschutz und Fotografieren

d) Disziplin/soziales Gruppenverhalten/Störungen

e) KA 3-7/8: Anrechenbarkeit?

f) Musik für Unmusikalische

1.3 Fortbildungsveranstaltungen

Großteam, RPA, KthA, AKKU, waren Arbeitsebenen für die Inkulturation von Themen aus der KA. Dennoch immer wieder die Frage: Wie bringe ich Themen aus der KA unter?

1.4 Kooperationspartner

ejw (Hier gab´s das Problem mit charismatisch geprägten Bezirksjugendwerken: Werbung für missliebige Drittveranstalter, Liedgutinkompatibilität (Dies aber war auch eine Erfahrung mit MukuBi und deren „Sakropop-Hochkultur”). Zum „Kampf um den Jugendgottesdienst” hat der AK KA JA ein Papier zur Qualität von Gottesdiensten erarbeitet.

DAV (Klettern/Kanu), Fußballverein, Kirchenmusik, Erwachsenenbildung (Eltern), Jugendpfarrer/in, Schuldekanin (Auch hier gabs den Euindruck, dass viele Themen direkt aus dem Schuldek.-konvent in due Pfarrer-DB eingetragen werden, ohne Einbeziehung der/des Bezirksbeauftragen. Kontakt herstellen!

2. Infos aus dem PTZ:

  • Auch ältere anknüpfen-Hefte sind günstig zu erwerben. Insgesamt ist der Absatz eingebrochen (-30%).
  • 20.6.2009 Konficup
  • Jahrestagung 2010: Neuer Termin! 8.-10.2.2010!
  • Fortbildungen: Bitte weiter bewerben!
  • 2009 das Jahr der abgeschlossenen Studien zur KA:
    Württemberg: Schwerpunkt KA 3, EKD sehr breite Umfragebasis auch bei Konfis und nicht nur im Pfarrdienst! Eine Veröffentlichung zu den Württ. Ergebnissen wird zum Kirchenausgabensonderpreis über die Fakultät zu beziehen sein (19 €) oder beim Landesjugendpfarramt.
  • Projekt KA 3: Angebot primär für Bezirksgremien/die Bezirksebene (KthA, Pfarr-DB, Bezirkssynoden. Neu: Flyer (bitte Rückmeldung zum Entwurf an die Projektstelle) und DVD mit viel Material (Medienhaus). Tagung „Ich bin getauft auf deinen Namen” auch für Ehrenamtliche; Fortbildungskatalog Nr. 58. Studientag im Herbst 2009.
  • Boxenstopp: Sehr späte Anmeldungen führten letztes Jahr zur eigentlich unnötigen Absage!!!

3. OKR

Bernd Wildermuth ist neuer Landesjugendpfarrer und im OKR für KA zuständig. Er benennt die Schuld von Kirchenseite an der Aufgabe des Mittwochnachmittags in Klasse 7. Zur Musik mit Jugendlichen: Die Hänssler-Dominanz sollte Ansporn sein für neue Aufbrüche.

4. Schwerpunktgruppen zu:

4.1 Mittwochnachmittag – Neuer Erlass aus dem Ministerium

Das MfKJS hat in einem Schreiben vom 24.11.2008 seine Absicht zur Neuordnung der Freihaltung des Mittwochnachmittags erkennen lassen. Manche Schulen halten diesen Brief für erlassgleichwertig. Dem gegenüber gilt noch immer der bisherige Erlass aus 2004.

Dennoch: Der neue Erlass wird zu erwarten sein; er liegt derzeit u.a. beim Landeselternbeirat zum Gegenlesen. Inhalt: Garantie der Unterrichtsfreiheit beim Mittwochnachmittag in Klasse 8 (25 + 9 Doppelstunden?). Klasse 7 ist für Konfi nach örtlicher Absprache weiter möglich (päd. sinnvolle Orga-Formen! 6 Doppelstunden?). Ungelöst ist die Verrechnungsfrage KU 3.

Probleme ergeben die offenen Fragen:

a)      Wann beginnt der Nachmittag?

b)      Alles, was nicht Unterricht ist, kann im Rahmen der Schulautonomie nicht mehr ministeriell ausgeklammert werden. So geraten viele Jugendliche in Dilemmata: Praktika, Berufspraktika (Neu der immense Umfang in der Hauptschule!), Schüleraustausch, das Nachschreiben von Klassenarbeiten, Streitschlichterseminare, AGs, Projekttage, Schulcurriculumwochen, Sporttage, Ausflüge… bedrängen den Mittwoch auch in Klasse 8.

c)      Die verlässliche Ganztagsschule fordert hier und da schon von der Kirche, den KU, der dann im Rahmen der Schulaufsichtspflicht gesehen wird, auch nach der Konfirmation bis zum Schuljahrsende weiter zu führten.

d)      Wo örtliche Regelungen getroffen werden müssen, ist dies oft in Absprache mit mehreren Schulen und unterschiedlich verfahrenden Kolleg/innen bzw. Kirchengemeinden kaum mehr möglich.

Mit der Verdrängung des KU ins 8. Schuljahr muss, um einer Verkürzung der Begleitungszeit zu entgegnen, die Konfirmation nach hinten verlagert werden: Nach Ostern oder gar nach Pfingsten?

Die neue Konfirmationsordnung darf da mit Spannung erwartet werden. Kircheneigene Interessen sollten jetzt eingearbeitet werden: Wertschätzung der hohen Feste, Einbeziehung von Ostern in die KA, … . Kollisionen ergeben sich zwangsläufig mit:

a) Weißen Sonntagen (katholische Partner)

b) Kantate (Kirchenmusik)

c) Vereine

d) Gaststätten (waren im Frühjahr froh, erleben im Sommer Doppelbelegungen)

e) „Volksfrömmigkeit”: Muttertag

Konsens zu Konfirmationstermin oder KA weiter in Klasse 7 gab es in der Kleingruppe nicht. Eine auf Initiative des PTZ (Martin Hinderer) entstandenen Arbeitsgruppe arbeitet dem Dezernat 2 zu (Martin Trugenberger für den Beirat, Martin Hinderer für das PTZ sind involviert).  Wichtig ist die bezirksweite Erhebung mittels beigelegtem Fragebogen als Diskussionsgrundlage für die AG. Abgabe bis Mitte März 2009!

 

4.2 Neue Materialien für die KA

Thomas Binder stellt verschiedene Arbeitsmittel vor und weist auf das breite gute Filmangebot im Medienhaus hin (Extrablatt). Ein goldenes Konfiarbeitsmaterial gibt es nicht; die Losung sollte weiterhin gelten: Mit den Konfis arbeiten, nicht mit Mappen.

4.3 Kooperation KA-JA

Beim Konficamp Mitarbeitende werden gern auch EAs in der Konfi- oder Jugendarbeit. Pfarrer/innen sehen sich bei manchen Konficamps an den Rang gedrängt: Aktiv die eigene Rolle gestalten und einfordern!

 

5. Beirat
5.1 Rückblick und Dank:
Martin Hinderer bedankt sich bei den bisherigen langjährigen Beiratsmitgliedern Andreas Quattlender und (leider nicht anwesend) Siegfried Fischer. Er verweist auf Gelungenes, auf konzeptionelle Arbeit und aus der Arbeit des Beirats in der Landeskirchlichen Konfiarbeit Umgesetztes.

2.2 Wahlen
Zur Nach-Wahl bereit erklären sich das bisherige Mitglied des Beirats

Martin Trugenberger (Vorsitzender). Martin Trugenberger wird per acclamationem mit großem Zuspruch gewählt.

Neue Kandidatinnen / Kandidaten:

Roland Bühler (Sulz), Christina Hirt (Neuenbürg), Judith Reimuth-Frauer (BB).

Gewählt werden: Christina Hirt (Neuenbürg), Judith Reimuth-Frauer (BB).

Martin Hinderer bedankt sich bei allen Kandidaten/innen und erkennt in allen drei Kandidaturen die Bereitschaft zu weiterem Engagement.

3. Themen für die Jahrestagung 2010

Aus dem Themenspeicher des Letztjahresprotokolls:

  • Belastungen von Jugendlichen und Kindern (durch Schule) und die Konfirmandenarbeit

- Rahmenbedingungen
- Den Veränderungsprozess (KA 8) gestalten
- KA attraktiv gestalten (Im Konkurrenzfeld mit Schule, Vereinen, Freizeitangeboten)

  • Bildungsauftrag der KA (in schwieriger gewordenen Bedingungen) / Mehrwert
  • Gewalt/Mobbing
  • Inklusive Pädagogik / KA
  • Lernort Gemeinde (Praxis)
  • KA mehr als jeder Sportverein und anders als RU?
  • Seelsorgerliche Konfiarbeit (Antwort auf Belastungen)

Neu:    KA-Studien: Konsequenzen – Indikatoren für eine gute/nachhaltige Konfiarbeit

Handreichung angesichts der neuen Schulbesuchsver- und Konfirmationsordnung.

Ergebnis: KA-Studien: Konsequenzen – Indikatoren für eine gute/nachhaltige Konfiarbeit mit großer Mehrheit vor Seelsorgerliche Konfiarbeit..

 

28.1.2008, Steffen Kaltenbach

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