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KU in zwei Phasen (ZPT 4/2006)

KU3/8 (bzw. 4/8) – ein Zukunftsmodell?

veröffentlicht in: Zeitschrift für Pädagogik und Theologie (ZPT) 4/2006, S. 385-394

Konfi 3 – ich bin dabei”, so stand auf den Jutetaschen zu lesen, die sich die Kinder beim
Starterfest zu „Konfi3″ in Stuttgart-Hohenheim selbst ausgestalteten und mit ihrem Namen ersehen mit nach Hause nahmen. Lange zuvor hatten sich Pfarrer und
Kirchengemeinderäte des Distrikts auf die Suche nach neuen Wegen in der
Konfirmandenarbeit gemacht und sich gründlich informiert. Sie beschlossen, das neue
Modell KU3/8 gemeinsam in ihren Gemeinden einzuführen und so auch Synergieeffekte bei der nötigen Planung und Durchführung zu nutzen. Ein Team des Bezirksjugendwerks …

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Medien zu Konfi 3

Ausgewählte MedienempfehlungenThema Taufe
Postermappen: Mensch und Wasser 650
11 Poster
Bergwasserleitung aus Holzrinnen / Mühlrad / Aus Brunnen trinken / Kind trinkt aus seinen Händen / Aus Kalebasse trinken / Wasserschöpfende Äthiopierin / Kamele tränkende Frau / Wasserschleppender Junge / Nigerianerinnen beim Bewässern / Bewässerung in Indien / Angler in Indien.

Kinder tanzen ihre Lieder CD 014
Siegfried Macht, Paderborn 1998
50 Min., Lieder
Religiöse Sing- und Tanzspiele zu Gottesdienst, Kirchenjahr und Bibel. Das gleichnamige Liederbuch liegt der CD bei.

forum religion 97/3: Die Kirche im Dorf MP 4026Adelheid und Thomas Bruinier, Kassel 1997
11 Dias, f., 6 Folien, sw., Realfotos / Grafiken / Reproduktionen
Das Medienpaket stellt neue Möglichkeiten zum alten Thema “Kirche im Religionsunterricht” vor und setzt dabei an konkreten Erfahrungen “im Dorf”, “vor Ort” an, um weitere Perspektiven zu entwickeln, die den Rahmen des “Dorfes” verlassen. Die Dias umfassen Anschauungsmaterial einer israelischen Lehrerin, Bilder über die Funktion einer Zisterne und ein Taufbecken aus frühchristlicher Zeit. Die Folien umfassen Motive zu Kirchengebäuden, zur Taufe, Kinderbilder aus Auschwitz und Kreuzigungsdarstellungen.

Die Taufe VC 1943
Carolin Otto, Deutschland 2003
18 Min., f., Dokumentarfilm
Eine Evangelische Kirchengemeinde in Berlin: Zwei Jugendliche wollen sich taufen lassen. Gemeinsam mit der Pfarrerin und der Konfirmandengruppe bereiten sie die Taufe für den Pfingstsonntag vor und erläutern ihre Beweggründe. Häufiger ist jedoch die Taufe von kleinen Kindern wie die des kleinen Paul, die im Rahmen eines Gemeindegottesdienstes gefeiert wird. Die Paten äußern sich zu ihrem Verständnis des Patenamtes. Ergänzend wird die Taufe Jesu anhand eines Gemäldes gezeigt und durch den Bibeltext vertieft.

Vorsicht – keine Engel:
01. Schäfchen für Mama VC 1831
Nicolai Rohde, Deutschland 2002
15 Min., f., Kurzspielfilm
Die neue Pfarrerin Vicky Brück braust auf ihrem Zweirad zum Motorradtreff, um dort Gemeindebriefe zu verteilen. Ihre Tochter Paula bezweifelt, dass es ihr dort gelingt, die leeren Kirchenbänke in ihrer Gemeinde zu füllen. Mit ihren eigenen Methoden unterstützt sie sie. Als erstes hat sie es auf Simone, das atheistische Mädchen von nebenan, abgesehen. Sie provoziert sie so lange, bis diese in eine Taufe einwilligt. Seltsamerweise ist Paulas Mutter darüber gar nicht so begeistert, stellt aber die Weichen für den Beginn einer neuen Freundschaft zwischen den beiden.

Thema Kirchenjahr
Gemeinsam durch das Kirchenjahr MP 4066
Siegfried Macht, Gießen 1999
Werkbuch und Audio-CD (50 Min.)
Das Medienpaket umfasst ein Werkbuch mit Liedern, Tänzen, Gedichten, Märchen, Legenden und anderen Geschichten, Zeichnungen und Bildern, Rezepten, Bastelvorschlägen, Spielen und kurzen theoretischen Reflektionen in das Brauchtum zahlreicher Stationen des Kirchenjahrs. Die CD enthält 19 Melodien der im Buch erstmals veröffentlichten Lieder zum Einüben der Stücke oder als Playback beim Singen.

Nele geht nach Bethlehem DR 1846
Rudolf Otto Wiemer, Stuttgart 1963
20 Dias, f., Zeichnungen
Nele sucht Bethlehem “über der Straße” und entdeckt dabei u.a. eine einsame alte Frau, einen gehetzten Geschäftsmann, einen Lebensmüden, ein leidendes Mädchen, einen Häftling. – Reproduktionen aus dem gleichnamigen Buch (Steinkopf-Verlag, Stuttgart).
Die Reihe wird ohne Text ausgeliehen.

Gesten, Zeichen und Symbole
im Gottesdienst DR 2220
Gertrud u. Norbert Weidinger, München 1981
32 Dias, f., Realfotos, Reproduktionen
Die Diaserie bietet eine visuelle Vertiefung mit sieben Symbolgruppen: Feuer/Licht, Wasser, Brot, Wein, Kreuz, Öl und Gesten. Zu jeder Symbolgruppe liegen unterschiedliche Motive (Aufnahmen aus dem realen, liturgischen, künstlerischen Bereich) vor, mit Hilfe derer die Bedeutungsschichten der Symbole erarbeitet werden können. Die Ausführungen zu den einzelnen Motiven beinhalten Informationen und Gedanken zum Bild, methodisch-didaktische Hinweise und weitere Anregungen.

Gott kommt zur ganzen Welt DR 2721
Regina Gröger / Klaus Vellguth, Aachen 1998
8 Dias, f., Reproduktionen
Motive aus Afrika, Asien und Lateinamerika zeichnen ein neues Bild von Weihnachten. Mit ihren Werken durchbrechen die Künstler aus den jungen Kirchen europäische Sehgewohnheiten und helfen, Advent und Weihnachten in lebendiger Weise vorzubereiten und zu feiern. Das Praxisheft stellt Ideen für Gemeindearbeit und Schulunterricht vor.
Dias zu den Religionsbüchern 1 + 2 DR 2722
Hubertus Halbfas, Düsseldorf 1999
32 Dias, f., und sw., Reproduktionen
Bilder zu den Religionsbüchern 1 und 2 aus dem Patmos-Benziger-Verlag, unter anderem von Relindis Agethen, Käthe Kollwitz, Marc Chagall, Pieter Breughel, Giotto und Vincent van Gogh.

Laterne, Laterne VC 1871
Susanne Buddenberg, Deutschland 2003
12 Min., f., Kurzspielfilm
Eine Grundschulklasse bastelt Laternen für den großen abendlichen St. Martins-Umzug. Martin stellt sich dabei lange nicht so geschickt an wie seine Klassenkameradin Pia. Als er seine Laterne daheim noch verbessern möchte, macht er sie völlig kaputt. Durch verschiedene Umstände trifft er im Obergeschoss eines Hauses auf die missgelaunte Pia, die ihre wunderschöne Laterne – mit Batterie versehen – nicht an bekommt. Martin aber hat eine Kerze dabei – und so teilen sich die beiden Licht und Laterne bei einem wunderschönen St. Martins-Umzug.

Vom Nikolaus zum Weihnachtsmann VC 1912
Max Kronawitter, Deutschland 2003
17 Min., f., Dokumentarfilm
Wer in der Adventszeit in den Einkaufsstraßen unserer Städte unterwegs ist, begegnet ihm häufig: dem Weihnachtsmann. Mit roter Pudelmütze und weißem Bart steht er vor den großen Geschäften und soll dort Eltern und Großeltern zum Konsum einladen. Kaum mehr einer ahnt, dass für diese Gestalt auch einmal der heilige Nikolaus von Myra Pate gestanden hat. Im Gegensatz zum Weihnachtsmann ist Sankt Nikolaus aber immer seltener zu finden. Der Film begibt sich auf eine Spurensuche und skizziert den Weg vom Nikolaus zum Weihnachtsmann.

Die Weihnachtsgeschichte VC 1948
Nikolaus Weißenhorn, Deutschland 2003
18 Min., f., Trickfilm
Die Leitfigur Wido Wiedehopf erzählt die Weihnachtsgeschichte für Kinder nach den Evangelisten Lukas und Matthäus auf der Grundlage der Kinderbibel “Komm, freu dich mit mir” von Rüdiger Pfeffer und Karin Jeromin. Gegliedert ist die Erzählung in die Kapitel: Zacharias & Elisabeth / Maria & Joseph / Die Geburt von Johannes / Die Geburt von Jesus / Die Hirten / Die Sterndeuter.

Thema Abendmahl
Jesus teilt das Brot DR 2377
Nina Stürm, Zürich 1988
31 Dias, f., Zeichnungen
Eine Geschichte nach dem Buch von Regine Schindler und den Bildern von Eleonore Schmid sowie Gebete dienen als Hilfe zur Vorbereitung von Kindern und Eltern auf das Abendmahl. Die Serie ist derart gestaltet, daß das persönliche Erzählen im Vordergrund steht. Ein Mädchen hört der Erzählung ihres Vaters zu, der dabei war, als Jesus Brot und Wein am Passahfest zu seinem Andenken gab. Dann wird ein Fest gegeben, während dem das Abendmahl gefeiert wird.

Dia-Bücherei Christliche Kunst 12:
Taufe und Eucharistie IV:
Die zwölf Gäste an Jesu Tisch DR 22354
Jörg Zink, Eschbach 1980-83
12 Dias (Bild 25 – 36), f., Reproduktionen
Erzählung vom “Letzten Abendmahl” mit Bildern von der Predella des Michaelsaltars, um 1250, Schwäbisch Hall.

Brotbacken heute VC 1049
Anton Triyandafilidis, Deutschland 1997
15 Min., f., Dokumentarfilm
Der Film zeigt detailliert die Produktion des Grundnahrungsmittels Brot in einem kleineren, noch weitgehend handwerklich arbeitenden Betrieb und in einer Großbäckerei.

Backen und Keltern -
Wie Brot und Wein gemacht werden VC 1424
Max Kronawitter, Deutschland 1999
23 Min., f., Dokumentarfilm
Im ersten Teil (12 Min.) beschreibt der Film den Weg vom Weizenkorn zum fertigen Brot (Aussaat, Pflanzenpflege und Ernte, Verarbeitung in der Mühle, Teigherstellung und Backen). Der zweite Teil (11 Min.) schildert, wie aus Trauben schließlich Wein wird (Anbau, Ernte, Verarbeitung, Gärung, Reifung und Lagerung). Für die Darstellung wurden ein Müller und ein Winzer ausgewählt, die weitgehend noch auf herkömmliche Weise arbeiten, also nicht in industriellem Maßstab Brot oder Wein produzieren.

Hostien VC 1569
Heike Sistig, Deutschland 2000
9 Min., f., Magazinbeitrag
Der Beitrag aus der “Sendung mit der Maus” des WDR zeigt und beschreibt den Prozess der Herstellung von Hostien und deren Verwendung in evangelischen und katholischen Gottesdiensten. Hostien werden aus Mehl und Wasser zubereitet und in speziellen Vorrichtungen in Spezialbäckereien gebacken, von denen es katholische und evangelische gibt. Denn die Hostien der beiden großen Konfessionen sehen verschieden aus. Und sie haben eine unterschiedliche Bedeutung, wie der Film im zweiten Teil veranschaulicht.

Stand: Mai 2004 / Martin Dellit

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Konfi 3 – Inhalte und Struktur

Taufe
1. Wasser ist Leben (Wasser)
2. Gott kennt mich bei meinem Namen (Name)
3. Wir gehören zusammen (Ichtys-Fisch)
4. Mir geht ein Licht auf (Tauferinnerungskerze)
Abschluss: Tauferinnerungsgottesdienst

Abendmahl
1. Erinnerungen an ein Fest (Das letzte Abendmahl)
2. Das große Fest – und alle sind eingeladen (Das große Gastmahl)
3. Wir feiern und wir teilen (Speisung der Fünftausend)
4. Das Fest beginnt – komm doch mit (Wie die Gemeinde das AM feiert)
Abschluss: Abendmahlsgottesdienst

Mit der Gemeinde durch das Kirchenjahr
1. Advent – das Kirchenjahr beginnt
2. Advent – Barbaratag
3. Feste im Kirchenjahr – ein bunter Kreis
4. Ostern – Wie das Ei zum Osterei wurde
Abschluss: Kurrendesingen in der Gemeinde (Advent)

Entdeckungen in der Gemeinde
1. Wir lernen unsere Gruppe kennen
2. Unsere Kirche – ein Haus der Bilder und Symbole
3. Aufgaben in der Gemeinde
4. Sonntag – Pause machen, Atem holen
Abschluss: gemeinsamer Ausflug

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Konfi3 – Gestaltung einer Gruppenstunde

Vorbemerkungen

Das Vorbereitungsmaterial (Arbeitshilfe Konfi 3) stellt vor, wie eine Gruppenstunde aussehen kann. Dies ist als Unterstützung und Hilfe gedacht, nicht als offizieller Lehrplan, den es zu erfüllen gilt. Phantasie und Kreativität auch eigene Ideen einzubringen, sind nicht nur möglich, sondern erwünscht. Bei KU 3 steht nicht die Wissensvermittlung im Mittelpunkt, sondern: wir wollen uns mit den Kindern auf den Weg des Glaubens machen.

Gefragt ist die Offenheit, sich auf einen Prozess mit den Kindern einzulassen; er wird am Ende auch die Erwachsenen verändern. Kinder stellen Fragen, hinterfragen auch manches.

Eine wichtiges Aspekt zu ihrer Rolle: Lassen sie die Fragen der Kinder zu, geben sie nicht vorschnelle Antworten. Fragen sie die Kinder zurück, nach ihren eigenen Antworten, denn Kinder haben sich sehr wohl schon eigene Gedanken gemacht. Antworten sie, was für sie hilfreich und sinnvoll ist und auch welche Fragen sie selbst haben. So sind sie für Kinder glaubwürdig und überzeugend.

Ablauf Gruppenstunde

Die Gruppenstunde hat vier Phasen, die aufeinander bezogen sind und sich in jeder Stunde wiederholen können:

1. Liturgischer Anfang
Lied, Gebet/Psalm
15 Min

2. Thema der Stunde
Erzählung, Bildvorstellung, etc.
15 – 20 Min

3. Gestaltung der Stunde
kreatives Element: basteln, spielen, etc.
15 – 20 Min

4. Abschluss
Lied, Segen
5 Min

Liturgischer Anfang

Der Anfang der Gruppenstunde hat liturgische Elemente, die jeweils wiederkehrend sind und so zu einem festen Ritual werden können. Auch hier ist darauf zu achten, dass dies Vorschläge sind, die von der Gruppe variiert werden können. Ein wiederkehrendes Ritual hat den Vorteil, dass die Kinder wissen, was sie erwartet und sich eine Vorstellung von KU 3 machen können. Zugleich ist ein solches Ritual eine Brücke zwischen dem Alltag der Kinder und den Inhalten von KU3.

Der je nach Thema vorbereitete Tisch und die Gruppenkerze machen den Kindern deutlich, dass sie willkommen und erwartet sind. Auch dies gehört zum Ritual

Begrüssung

Am Anfang kann eine kleine Ankommensrunde stehen, bei der die Kinder (kurz) Gelegenheit haben zu erzählen, was sie gerade sehr beschäftigt. Man kann auch dieses ritualisieren, indem immer nur ein oder zwei Kinder erzählen. So wird des Bedürfnis nach reden ein wenig kanalisiert. Vielleicht hatte ein Kind Geburtstag oder es war ein wichtiges Ereignis, dann ist Gelegenheit dies zu würdigen.

Für die Gruppenbegleiter ist dies eine Gelegenheit, die Kinder wahr zu nehmen und besser kennen zu lernen.

Lied

Um sich mit den Kindern auf das Thema einzustimmen, ist ein gemeinsames Lied ein gute Möglichkeit. Gleichzeitig hat Singen die Funktion der Gemeinschaftsbildung und ist eine kindgemäße Ausdrucksform.

Das Vorbereitungsmaterial schlägt jeweils für eine Themeneinheit ein Lied vor, das mehrmals wiederholt wird, um so mit der Zeit über ein kleines Liedrepertoire zu verfügen. Weitere Lieder finden sich im Materialteil. Dabei ist die Begleitung durch die Gitarre oder ein anders Instrument eine gute Möglichkeit, aber nicht notwendige Voraussetzung. Auch die Unterstützung durch “Playback” einer CD etwa, kann weniger geübte Sängerinnen und Sänger zum Mitsingen animieren.

Kerze

Das Entzünden der Gruppenkerze macht augenscheinlich, was Jesus uns verheißt: “Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen”. Die Nähe zur Altarkerze ist gewollt, die ja ebenfalls bei jeden Gottesdienst brennt. Jeweils zu Beginn wird ausgemacht, welches Kind die Kerze entzünden darf und den vorbereiteten Spruch vorliest. So werden Kinder an der liturgischen Ausgestaltung mit beteiligt
Vorschläge für den Eingangsspruch sind in der Arbeitshilfe.

Psalm / Gebet

Im Vollzug lernen Kinder Formen des Gebets kennen. Durch Gebet und / oder Psalm werden sie angeregt, Gott zu Danken oder Bitten. Was für viele Kinder sicherlich nicht selbstverständlich ist, kann hier wieder an Bedeutung gewinnen und eingeübt werden.

Im Vorbereitungsmaterial gibt es Vorschläge für Gebet und Psalm, passend zu den jeweiligen Einheiten. Hilfreich ist es, wenn das Gebet Bezug nehmen kann zur Begrüßungsrunde. So wird für Kinder einsichtig, dass ihr Anliegen bei Gott gut aufgehoben ist.

Das Gebet kann von den Gruppenbegleitern oder einem Kind gesprochen werden, während der Psalm von allen gemeinsam oder im Wechsel gesprochen wird. Der Psalm kann mit dem liturgischen “Ehr sei dem Vater und dem Sohn..” schließen; so wird auch eine Brücke zur Liturgie des Gottesdienstes gebaut.

Rückblick

Es ist sinnvoll, an die vergangene Stunde anzuknüpfen. Die Kinder erinnern sich an den Inhalt der letzten Stunde; es wird eine Brücke zur neuen Einheit gebaut. Dies kann durch Gegenstände, Bilder oder einen Spruch aus der letzten Stunde geschehen.

Die rein verbale Ebene sollte möglichst vermieden werden (“Was haben wir letztes Mal gemacht?”).

Erzählung

Für Kinder sind Erzählungen von großer Bedeutung. Sie leben mit und in Erzählungen und orientieren sich an ihnen. Sie identifizieren sich mit den Figuren, die in der Geschichte vorkommen. Deshalb sind die Geschichten möglichst aus der Perspektive einer bestimmten Person zu erzählen.

Bereiten Sie sich gut auf die Geschichte vor, lesen sie sehr lebendig, so dass Kinder sich in eine Person “einfühlen” können. Haben sie den Mut eine Geschichte auch frei zu erzählen.

Beteiligen sie die Kinder an der Geschichte und suchen sie nach dem Identifikationspunkt in der Geschichte:

Was könnte man in solch einer Situation machen?
Wie könnte sich die Person dabei verhalten?
Welche Gefühle er / sie wohl dabei hat?

Über solche Impulsfragen können sie mit den Kindern ins Gespräch kommen.
Das Vorbereitungsmaterial sieht nicht für jede Einheit eine biblische Geschichte vor. Aber es sind immer Erzählungen, in denen die religiöse Themen zur Sprache kommen können.

Kreative Elemente (Basteln, Spiel, etc.)

Die Auseinandersetzung mit der Erzählung geschieht in vertiefenden Ausdrucksformen, weniger im Gespräch. Das konkrete Erleben ist für das Kind wichtig. Es muss etwas zu sehen, zu schmecken, zu fühlen, etwas mit allen Sinnen tun geben.

Die “Würdigung” der entsprechender Produkte spielt eine wichtige Rolle, z.B. durch das sorgfältige Abheften in einem Ordner, Einbindung in die Stundenliturgie (vgl. Rückblick auf die letzte Stunde) oder Vorstellung im Gottesdienst.

Das Vorbereitungsmaterial sieht häufig eine Bastelaktion vor. Achten Sie auf die Jungen und Mädchen in ihrer Gruppe und entscheiden sie, ob sie statt Basteln z.B. ein Spiel besser passt.

Abschluss

Der Abschluss kann als gleichbleibendes Abschiedsritual gestaltet werden, indem ein Abschlusswort oder -lied in einer bestimmten Form (z.B. im Kreis stehend und an den Händen fassend) gesungen oder gesprochen wird.

Die Gruppenkerze wird erst jetzt ausgeblasen.

Am Schluss ist an die Hinweise zu denken, falls für das nächste Treffen etwas vorzubereiten oder mitzubringen ist.

Ablauf

Arbeitsschritt Material Zeit
1. Liturgischer Anfang

  • Begrüssung:

kleine Ankommensrunde:
ein oder zwei Kinder erzählen, was sie gerade sehr beschäftigt.(Geburtstag, etc.)

  • Lied:

jeweils für eine Themeneinheit ein Lied , das bei dieser Einheit immer wiederholt wird.

  • Kerze:

Das Entzünden der Gruppenkerze, Spruch vorlesen

  • Psalm/Gebet:
    Vorschläge für Gebet und Psalm, passend zu den jeweiligen Einheiten

Tischdekoration

Lied, Psalm/Gebet,

Kerze

15 Min

2. Thema der Stunde

  • Rückblick
    anknüpfen an die vergangene Stunde (mittels Bilder, Gegenstände, etc.)
  • Erzählung
    Erzählungen sind für Kinder von großer Bedeutung

Bilder, Gegenstände

Erzählung, Bildvorstellung, etc.

15 – 20 Min

3. Gestaltung der Stunde

  • Kreative Elemente (Basteln, Spiel,.)
    Auseinandersetzung mit der Erzählung
    (sehen, schmecken, fühlen mit allen Sinnen)
    “Würdigung” der Produkte

kreatives Element:

basteln, spielen, etc.

15 – 20 Min

4. Abschluss

  • Abschiedsritual
    Abschlusswort oder -Lied in einer bestimmten Form

Lied, Segen

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