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	<title>anknüpfen online &#187; KU-Forschung</title>
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	<description>Impulse aus der Konfirmandenarbeit in Württemberg</description>
	<lastBuildDate>Thu, 26 Jan 2012 13:45:52 +0000</lastBuildDate>
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		<title>KU-Studie und die Reform der KA in Württemberg &#8211; ausgewählte Ergebnisse</title>
		<link>http://www.anknuepfen.de/2009/11/25/ku-studie-und-die-reform-der-ka-in-wurttemberg-ausgewahlte-ergebnisse/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 17:07:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Binder</dc:creator>
				<category><![CDATA[KU-Forschung]]></category>
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		<description><![CDATA[KU-Studie und die Reform der KA 7/8 in Württ. Wissenschaftl. Untersuchung der Uni Tübingen – ausgewählte Ergebnisse Martin Hinderer, ptz Anlass der Studie war die Einführung von KU3/8 als „reguläres“ Modell und damit verbunden die Frage: was hat sich in der KA in Württ. seit der Einführung der Rahmenordnung 2000 verändert? Sind die Reformen angekommen? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">KU-Studie und die Reform der KA 7/8 in Württ.</p>
<p style="text-align: left;">Wissenschaftl. Untersuchung der Uni Tübingen – ausgewählte Ergebnisse</p>
<p style="text-align: left;">Martin Hinderer, ptz</p>
<p style="text-align: left;">
<p>Anlass der Studie war die Einführung von KU3/8 als „reguläres“ Modell und damit verbunden die Frage: was hat sich in der KA in Württ. seit der Einführung der Rahmenordnung 2000 verändert? Sind die Reformen angekommen? Die Studie hat in 74 repräsentativ ausge-wählten Gemeinden die Konfis, Pfarrer/innen, Haupt- und Ehrenamtlichen befragt.</p>
<p><span id="more-749"></span></p>
<p>Außerdem sind in der Studie Zahlen aus der ejw-Statistik 2007 berücksichtigt, die 62% aller Gemeinden repräsentiert.</p>
<p>Ausgehend von den Leitmotiven der Rahmenordnung (RO) anbei einige Daten und ausge-wählte Ergebnisse zu den wichtigsten Eckpunkten. Nicht berücksichtigt ist an dieser Stelle KU3. Auf der Rückseite finden Sie den Vergleich zur EKD, bei der Württ. besser / schlechter abgeschnitten hat.  Ergebnisse: <a href="http://www.ku-erforschung.de/" target="_blank">www.ku-erforschung.de</a>;  a&amp;b 6/09;  Dt.Pfblatt 6/09</p>
<p>Die Veränderung vom KU zur KA vollzieht sich (Leitmotiv „Lernort Gemeinde“)</p>
<p>RO: „In der Begegnung mit Personen und Gruppen … wird Leib Christi sicht- und erfahrbar“</p>
<p>positiv: in 84% der Gemeinden sind weitere ehrenamtl. Personen aktiv (nicht regelmäßig)</p>
<p>Der Einbezug von Ehrenamtlichen kann zum Motor der Erneuerung werden (Studie, 230)</p>
<p>optimierbar: 57% machen GDe-Praktika; 50% kennen ihre Gemeinde besser t2 (KK25)</p>
<p>Fazit: Die Gemeinde als Lernort ist noch ausbaufähig (Kooperationen mit JA, etc.)</p>
<p>Zur Didaktik des KU (Leitmotiv „Perspektivenwechsel“)</p>
<p>RO: „Entscheidend ist der Prozess, den Inhalt mit dem Erfahrungshorizont zu verknüpfen“</p>
<p>positiv: Die Aussage: ich weiß, was zum christl. Glauben gehört, steigt von 56 auf 66%</p>
<p>optimierbar: 44% der Konfis sagen am Ende: was ich in der Konfi-Zeit gelernt habe, hat<br />
mit meinem Alltag wenig zu tun“ und  „auf die Fragen, die mich wirklich bewegen, hat die<br />
Kirche keine Antwort“, steigt von 32% (Anfang) auf 37% (Ende).</p>
<p>Fazit: Das Wissen im KU nimmt zu, aber nicht unbedingt die Bedeutung/Relevanz.<br />
Worauf ist methodisch, persönlich, organisatorisch in der KA achten? Auf den Prozess<br />
sagt die RO, es fehlt u.a. an kreativen Methoden, zeigt die Studie.</p>
<p>Der Gottesdienst hat eine große Zustimmung, aber die „Langeweile“ nimmt zu</p>
<p>RO: „Gottesdienst als generationsübergreifende Lerngemeinschaft des Glaubens zur Sprache bringen. Verkündigung muss lebensnah und verständlich sein“</p>
<p>positiv: immerhin sagen 45% der Konfis: in der Konfizeit ist es mir wichtig, die<br />
Gottesdienste regelmäßig zu besuchen“</p>
<p>optimierbar: die Langeweile nimmt im Laufe der Konfizeit zu: „die Gottesdienste sind<br />
meistens langweilig: von (Anfang) 46%   auf 54% (Ende).</p>
<p>Fazit: Wie kann man die Konfis beteiligen heißt die entscheidende Frage. Denn wenn die<br />
Konfis beteiligt sind, sinkt die „Langeweile“ ganz erheblich, so ebenfalls die Studie.</p>
<p>Konfirmation ist ein großes Familienfest</p>
<p>RO: „Festlicher Höhepunkt der Konfirmandenzeit ist die Konfirmation. …die Konfirmanden stehen im Mittelpunkt. Mit ihnen kommen die Familien in den Blick. Theologische und anthropologische Anteile verschränken sich“</p>
<p>Dies wird in der Studie sichtbar. Auf die Frage: „Wenn Du an die Konfirmation denkst: was ist dir wichtig?“, antworten die Konfirmanden/innen:</p>
<ul type="DISC">
<li>ein großes Familienfest  51% (Anfang) und 78% (Ende)</li>
<li>am Ende Geld oder Geschenke zu bekommen 45% (Anfang) und 59% (Ende)</li>
<li>den Segen empfangen 55% (Anfang) und 69% (Ende)</li>
</ul>
<ul>Fazit: Die Konfirmation ist ein großes Familienfest. Für die Jugendlichen ist es nicht die Alternative Geld oder Segen, sondern Segen „und“ Geld.</ul>
<p>Markante Unterschiede Württemberg – EKD-Durchschnitt in der KA-Studie</p>
<p>Das schwäbische KU-Profil (Abweichungen im Durchschnitt &gt; +/- 0,3)</p>
<table border="2" cellspacing="0" width="672">
<tbody>
<tr valign="top">
<td></td>
<td>Mittelwert</p>
<p>Württ.</td>
<td>Mittelwert</p>
<p>EKD</td>
<td>Ja</p>
<p>Württ.</td>
<td>Ja</p>
<p>EKD</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Ich habe mich zur Konfizeit angemeldet, …</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Um mehr über Gott und den Glauben zu erfahren</td>
<td>4,67</td>
<td>4,30</td>
<td>56%</td>
<td>46%</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Um im Glauben an Gott gestärkt zu werden</td>
<td>4,44</td>
<td>4,04</td>
<td>51%</td>
<td>42%</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Um am Ende Geld oder Geschenke zu bekommen</td>
<td>4,12</td>
<td>4,52</td>
<td>45%</td>
<td>53%</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Interesse an Themen (t1)</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Jesus Christus</td>
<td>5,18</td>
<td>4,66</td>
<td>67%</td>
<td>56%</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Bibel</td>
<td>4,66</td>
<td>4,21</td>
<td>57%</td>
<td>46%</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Erfahrungen: In der Konfi-Zeit … (t2)</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Gab es viel „Action“</td>
<td>3,85</td>
<td>4,15</td>
<td>38%</td>
<td>44%</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Lernte ich unsere Gemeinde besser kennen</td>
<td>4,25</td>
<td>4,63</td>
<td>47%</td>
<td>57%</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Habe ich zeitweise bei Angeboten der Gemeinde mitgearbeitet</td>
<td>4,07</td>
<td>2,87</td>
<td>45%</td>
<td>25%</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Habe ich Gottesdienste mit vorbereitet</td>
<td>3,35</td>
<td>4,02</td>
<td>34%</td>
<td>45%</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Einstellungen zum Glauben: Was meinst Du zufolgenden Aussagen? (t1)</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Die Welt ist von Gott erschaffen</td>
<td>4,83</td>
<td>4,46</td>
<td>56%</td>
<td>49%</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Gott liebt jeden Menschen und kümmert sich um uns</td>
<td>5,55</td>
<td>5,07</td>
<td>74%</td>
<td>64%</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Jesus ist auferstanden</td>
<td>5,14</td>
<td>4,60</td>
<td>63%</td>
<td>52%</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>In schwierigen Situationen hilft mir mein Glaube an Gott</td>
<td>4,19</td>
<td>3,74</td>
<td>43%</td>
<td>35%</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Ich glaube an Gott</td>
<td>5,75</td>
<td>5,27</td>
<td>78%</td>
<td>67%</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Einstellungen zum Glauben: Was meinst Du zufolgenden Aussagen? (t2)</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Die Welt ist von Gott erschaffen</td>
<td>4,76</td>
<td>4,44</td>
<td>56%</td>
<td>49%</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Gott liebt jeden Menschen und kümmert sich um uns</td>
<td>5,50</td>
<td>5,15</td>
<td>73%</td>
<td>64%</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Jesus ist auferstanden</td>
<td>5,20</td>
<td>4,84</td>
<td>65%</td>
<td>52%</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Ich glaube an Gott</td>
<td>5,66</td>
<td>5,29</td>
<td>76%</td>
<td>67%</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Aussagen Mitarbeiter (t1)</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Mir persönlich ist der Glaube an Gott wichtig</td>
<td>6,66</td>
<td>6,26</td>
<td>97%</td>
<td>90%</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Die Konfirmanden sollen in der KA (Mitarbeiter t1 und t2)</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Zeitweise in Angeboten der Gemeinde mitarbeiten</td>
<td>5,52</td>
<td>5,11</td>
<td>80%</td>
<td>69%</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Menschen kennen lernen denen der Glaube wichtig ist</td>
<td>6,07</td>
<td>5,65</td>
<td>92%</td>
<td>82%</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Die Bibel (besser) kennen lernen</td>
<td>6,13</td>
<td>5,71</td>
<td>94%</td>
<td>85%</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Rückblick auf die KonfiZeit aus der Sicht der Mitarbeiter<br />
Die Konfirmanden …</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Waren bei der Vorbereitung von Gottesdiensten beteiligt</td>
<td>4,58</td>
<td>5,o7</td>
<td>55%</td>
<td>66%</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Ziele aus der Sicht der Mitarbeiter. Die Konfirmanden sollen</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Zentrale Texte des chr. Glaubens auswendig lernen</td>
<td>5,19</td>
<td>4,75</td>
<td>72%</td>
<td>61%</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Lernen ihren Alltag in der Beziehung zu Gott zu gestalten</td>
<td>6,14</td>
<td>5,41</td>
<td>88%</td>
<td>76%</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Weitere Ziele</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Die Konfirmation soll gemeinsam mit den Konfirm. vorbereitet werden</td>
<td>5,80</td>
<td>5,04</td>
<td>83%</td>
<td>66%</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Die KA soll als missionarische Chance genutzt werden</td>
<td>5,20</td>
<td>4,70</td>
<td>70%</td>
<td>58%</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Für Jungen und Mädchen soll es zeitweise getrennte Angebote geben</td>
<td>3,52</td>
<td>3,18</td>
<td>34%</td>
<td>28%</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Dieses Thema halte ich in der KA für  … (Mitarbeiter t1)</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Heiliger Geist</td>
<td>6,05</td>
<td>5,52</td>
<td>89%</td>
<td>78%</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Diakonie bzw. diakonisches Handeln</td>
<td>6,10</td>
<td>4,97</td>
<td>91%</td>
<td>67%</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Allgemeine Fragen (Mitarbeiter t2)</td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>In unserer Gemeinde gibt es Jugendgruppen, die für Konfirmierte geeignet sind</td>
<td>4,59</td>
<td>4,89</td>
<td>56%</td>
<td>64%</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td>Wenn ein Konfirmand Interesse hat ehrenamtlich in unserer Gemeinde mitzuarbeiten, gibt es heir Gelegenheiten dafür</td>
<td>5,82</td>
<td>6,14</td>
<td>79%</td>
<td>88%</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Württemberger Studie zur Konfirmandenarbeit</title>
		<link>http://www.anknuepfen.de/2009/11/25/die-wurttemberger-studie-zur-konfirmandenarbeit/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 16:56:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Binder</dc:creator>
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		<category><![CDATA[jahr 2000]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Beitrag in anknüpfen, Heft 4, von Colin Cramer, Wolfgang Ilg, Friedrich Schweitzer In den Jahren seit 2006 wurden bzw. werden am Lehrstuhl für Religionspädagogik der Evangelisch-theologischen Fakultät in Tübingen drei parallele Forschungsprojekte zur Konfirmandenarbeit durchgeführt: International (in Kooperation mit insgesamt sieben europäischen Ländern), bundesweit (in Zusammenarbeit mit dem Comenius-Institut Münster und dem Kirchenamt der EKD) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Beitrag in anknüpfen, Heft 4, von Colin Cramer, Wolfgang Ilg, Friedrich Schweitzer</p>
<p>In den Jahren seit 2006 wurden bzw. werden am Lehrstuhl für Religionspädagogik der Evangelisch-theologischen Fakultät in Tübingen drei parallele Forschungsprojekte zur Konfirmandenarbeit durchgeführt: International (in Kooperation mit insgesamt sieben europäischen Ländern), bundesweit (in Zusammenarbeit mit dem Comenius-Institut Münster und dem Kirchenamt der EKD) sowie auf Ebene der württembergischen Landeskirche. Hier hatte die Idee einer empirischen Erforschung der Konfirmandenarbeit ihren Ausgangspunkt, da die Landeskirche bei der Evaluation der im Jahr 2000 erlassenen Rahmenordnung durch eine wissenschaftliche Begleitung unterstützt werden sollte. Der vorliegende Artikel stellt ausgewählte Ergebnisse des württembergischen Forschungsprojekts dar. 94 Interviews und Fragebögen von über 3000 Personen (Jugendliche, Eltern, Ehrenamtliche und PfarrerInnen) bilden die Grundlage für die Ergebnisse zur Konfirmanenarbeit in Württemberg.</p>
<p>Lesen Sie den ganzen Artikel:</p>
<p><a href="http://blog2.anknuepfen.de/wp-content/uploads/2009/11/2009-anknuepfen-95-99-KA.pdf">2009-anknuepfen-95-99-KA</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ergebnispräsentation der Tagung vom 7.3.2009</title>
		<link>http://www.anknuepfen.de/2009/03/20/ergebnisprasentation-der-tagung-vom-732009/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 07:07:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Binder</dc:creator>
				<category><![CDATA[KU-Forschung]]></category>
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		<category><![CDATA[Vergleich]]></category>

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		<description><![CDATA[Ergebnispräsentation (Download) Eine im Vergleich zur Ergebnistagung am 7.3.2009 in Tübingen leicht geänderte Power-Point-Präsentation steht hier zum Download bereit. Sie ist zur Vorführung in Gemeinden und auf Fortbildungen freigegeben. Wir weisen aber ausdrücklich darauf hin, das zu einer angemessenen Interpretation der Ergebnisse eine vertiefte Beschäftigung mit der Studie unterlässlich ist und empfehlen den Präsentierenden die Lektüre der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="mainText" align="left"><strong>Ergebnispräsentation (</strong><a href="http://forschung.anknuepfen.de/Wuerttemberger_Studie.ppt"><strong>Download</strong></a><strong>)</strong></p>
<p class="smallText" align="left">Eine im Vergleich zur Ergebnistagung am 7.3.2009 in Tübingen leicht geänderte Power-Point-Präsentation steht hier zum <a href="http://forschung.anknuepfen.de/Wuerttemberger_Studie.ppt">Download</a> bereit. Sie ist zur Vorführung in Gemeinden und auf Fortbildungen freigegeben. Wir weisen aber ausdrücklich darauf hin, das zu einer angemessenen Interpretation der Ergebnisse eine vertiefte Beschäftigung mit der Studie unterlässlich ist und empfehlen den Präsentierenden die Lektüre der entsprechenden Kapitel im oben abgebildeten Ergebnisband.</p>
<p><a href="http://www.ku-forschung.de"></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.anknuepfen.de/2009/03/20/ergebnisprasentation-der-tagung-vom-732009/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Konfirmandenunterricht wird von Jugendlichen geschätzt</title>
		<link>http://www.anknuepfen.de/2009/03/11/konfirmandenunterricht-wird-von-jugendlichen-geschatzt/</link>
		<comments>http://www.anknuepfen.de/2009/03/11/konfirmandenunterricht-wird-von-jugendlichen-geschatzt/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 07:45:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Binder</dc:creator>
				<category><![CDATA[KU-Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Angebot]]></category>
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		<category><![CDATA[Tübinger]]></category>
		<category><![CDATA[werner baur]]></category>

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		<description><![CDATA[Tübingen &#8211; Die Konfirmandenarbeit der Evangelischen Landeskirche in Württemberg habe eine hohe Akzeptanz bei Jugendlichen, sagte der Tübinger Religionspädagogik-Professor Friedrich Schweitzer. Die 2001 beschlossene neue Rahmenordnung für die Konfirmandenarbeit habe sich bewährt. Die Ergebnisse einer entsprechenden Studie der Universität Tübingen stellte er am Freitag, 6. März, im Tübinger Theologicum vor.   93 Prozent aller evangelisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tübingen &#8211; Die Konfirmandenarbeit der Evangelischen Landeskirche in Württemberg habe eine hohe Akzeptanz bei Jugendlichen, sagte der Tübinger Religionspädagogik-Professor Friedrich Schweitzer. Die 2001 beschlossene neue Rahmenordnung für die Konfirmandenarbeit habe sich bewährt. Die Ergebnisse einer entsprechenden Studie der Universität Tübingen stellte er am Freitag, 6. März, im Tübinger Theologicum vor.  </p>
<p><span id="more-707"></span></p>
<p>93 Prozent aller evangelisch getauften Jugendlichen nähmen auch am Konfirmandenunterricht teil und ließen sich konfirmieren, berichtete Schweitzer. Davon hätten 64 Prozent der über 3.000 befragten Jugendlichen die Konfirmandenzeit als positiv bewertet, 15 Prozent eher negativ und der Rest neutral. Hauptkritikpunkt der Jugendlichen sei der während der Konfirmandenzeit verpflichtende regelmäßige Gottesdienstbesuch, den viele als langweilig empfänden. Als Motivationen für ihre Teilnahme am Konfirmandenunterricht hätten die Jugendlichen angegeben, mehr über Gott und den Glauben zu erfahren, bei der Konfirmation den Segen zu empfangen, selbst über den eigenen Glauben entscheiden zu können sowie die Gemeinschaft in der Gruppe erleben zu können. Das Motiv „Geschenke bekommen&#8221; habe erst an siebter Stelle gestanden &#8211; noch nach den weiteren Gründen „ein Familienfest feiern können&#8221; und „im Glauben gestärkt werden&#8221;. 78 Prozent der Befragten sähen in der Konfirmation eines der wichtigsten Feste im Leben.  <br />
 <br />
Wunschthemen der Jugendlichen wie der Umgang mit anderen Religionen oder Fragen nach Freundschaft und Gerechtigkeit gewännen immer mehr an Bedeutung, sagte Schweitzer. Die Konfirmandenarbeit vermittle so in hohem Maße soziale Kompetenz und ethisches Urteilsvermögen: „Deshalb ist die Konfirmandenarbeit auch für unsere Gesellschaft so wichtig&#8221;, betonte er. Der Bildungsdezernent der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, Oberkirchenrat Werner Baur, schloss sich dem an: „Die Konfirmandenarbeit soll ihre kulturelle Verankerung und ihren festen Platz in unserer Gesellschaft behalten. Deshalb kämpfen wir dafür, dass der Mittwochnachmittag auch trotz der auf acht Jahre verkürzten Gymnasialzeit weiterhin unterrichtsfrei bleibt.&#8221;  <br />
Besonders hohe Akzeptanz bei Teilnehmenden und Eltern findet nach Angaben Schweitzers der zusätzliche Konfirmandenunterricht in der dritten Grundschulklasse. „Konfi 3&#8243; war in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg im Jahr 2001 zunächst als Modellversuch eingeführt worden; inzwischen hat jede evangelische Kirchengemeinde die Möglichkeit, ein entsprechendes Angebot für Drittklässler zu machen. Rund 15 Prozent der Gemeinden tun dies bisher. Dabei werden die Kinder während insgesamt 30 Zeitstunden größtenteils von Müttern und Vätern spielerisch an Glaubensinhalte herangeführt. Schweitzer sprach sich dafür aus, „Konfi 3&#8243; nicht auf den eigentlichen Konfirmandenunterricht in der siebten und achten Klasse anzurechnen und diesen entsprechend zu verkürzen. Er könne auch nicht empfehlen, das zusätzliche Angebot für alle Gemeinden verpflichtend vorzuschreiben: „Konfi 3 lebt vom persönlichen Engagement!&#8221;, betonte der Religionspädagoge.  <br />
 <br />
Die Studie der Universität Tübingen zur Konfirmandenarbeit war von der Evangelischen Landeskirche in Württemberg in Auftrag gegeben und bezahlt worden. Ziel war es, die Umsetzung der im Jahr 2001 von der Württembergischen Evangelischen Landessynode beschlossenen neuen Rahmenordnung für Konfirmandenarbeit wissenschaftlich zu evaluieren. Zu den wichtigen Inhalten der neuen Rahmenordnung gehören der Perspektivenwechsel hin zur Sichtweise der Jugendlichen, die Beteiligung weiterer Haupt- und Ehrenamtlicher an der Konfirmandenarbeit neben dem Pfarrer oder der Pfarrerin, die Möglichkeit zu Gemeindepraktika und Projekten für die Konfirmanden sowie das Angebot von „Konfi 3&#8243;.  Professor Friedrich Schweitzer und seine Assistenten Colin Cramer und Wolfgang Ilg hatten dazu 94 Interviews geführt und 3.000 Fragebögen von Jugendlichen, Eltern, Ehrenamtlichen sowie Pfarrerinnen und Pfarrern ausfüllen lassen. Die Ergebnisse der Studie sind als Buch mit dem Titel „Reform von Konfirmandenarbeit &#8211; wissenschaftlich begleitet&#8221; im Gütersloher Verlag erschienen.  <br />
 <br />
 <br />
Buchveröffentlichung: <br />
Colin Cramer, Wolfgang Ilg, Friedrich Schweitzer: Reform von Konfirmandenarbeit &#8211; wissenschaftlich begleitet, Gütersloh 2009</p>
<p>Quelle:</p>
<p>Peter Steinle<br />
Evangelische Landeskirche in Württemberg <br />
Amt für Information <br />
Augustenstraße 124 <br />
70197 Stuttgart <br />
Tel: (0711) 22276-58 <br />
Fax: (0711) 22276-81 <br />
E-Mail: <a href="mailto:kontakt@elk-wue.de" target="_blank">kontakt@elk-wue.de</a></p>
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		<title>Konfirmandenarbeit in Württemberg</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 07:39:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Binder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Studie an der Universität Tübingen stellt Stand und Perspektiven der Konfirmandenarbeit in der Württembergischen Landeskirche vor Am 7. März findet an der Universität Tübingen eine Tagung unter dem Titel &#8220;Konfirmandenarbeit. Befunde und Perspektiven&#8221; statt. Mit dieser Tagung findet ein dreijähriges For- schungsprojekt zur Konfirmandenarbeit am Lehrstuhl von Professor Friedrich Schweitzer, Religionspädagoge an der Evangelisch-theologischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine Studie an der Universität Tübingen stellt Stand und Perspektiven der Konfirmandenarbeit in der Württembergischen Landeskirche vor </strong></p>
<p>Am 7. März findet an der Universität Tübingen eine Tagung unter dem Titel &#8220;Konfirmandenarbeit. Befunde und Perspektiven&#8221; statt. Mit dieser Tagung findet ein dreijähriges For- schungsprojekt zur Konfirmandenarbeit am Lehrstuhl von Professor Friedrich Schweitzer, Religionspädagoge an der Evangelisch-theologischen Fakultät, seinen Abschluss. Die Studie wurde von der Evangelischen Landeskirche in Württemberg in Auftrag gegeben und finan- ziert. Mit dieser Studie stellt die Landeskirche ihre Konfirmandenarbeit auf den Prüfstand. Befragt wurden neben den Pfarrerinnen und Pfarrern erstmals auch die Kinder und Jugendlichen, die Eltern sowie die ehrenamtlich Tätigen.</p>
<p><span id="more-700"></span></p>
<p>Beeindruckend ist das hohe Maß an Zufriedenheit bei allen Beteiligten. Insgesamt ist die Konfirmandenarbeit ein Erfolgsmodell. Daneben verweist die Untersuchung aber auch auf Schwachstellen und neue Herausforderungen. Damit gibt die Studie wichtige Hinweise für die weitere Reformarbeit.</p>
<p>In der Württembergischen Landeskirche können sich Kirchengemeinden seit dem Jahr 2000 für einen zweistufigen Weg zur Konfirmation entscheiden. Die Konfirmandenarbeit beginnt dann bereits parallel zur 3. Klasse („Konfi 3&#8243;) und wird in der 7./8. Klasse fortgesetzt. Die Evaluation des Modells Konfi 3 bildete einen Schwerpunkt der Untersuchung. Die Zustim- mung bei den beteiligten Gemeinden &#8211; in etwa jeder siebenten Gemeinde gibt es inzwischen „Konfi 3&#8243; &#8211; ist groß.</p>
<p>Knapp drei Viertel der evangelischen Kinder nehmen in den betreffenden Gemeinden an Konfi 3 teil. Konfi 3 wird ganz überwiegend von Müttern getragen und die Kinder gehen fast durchweg gerne in die Gruppentreffen. Offen ist allerdings die Frage, ob man im Jugendalter etwas „nachholen&#8221; muss, wenn man als Kind nicht an „Konfi 3&#8243; teilgenommen hat. Die Studie empfiehlt deshalb, „Konfi 3&#8243; als ein eigenes Angebot für Kinder zu verstehen. Eine Verrech- nung mit dem späteren Konfirmandenunterricht sei nicht sinnvoll. Darüber hinaus wünschen sich die Autoren der Studie mehr Vernetzung mit anderen Angeboten für Kinder und Jugend- liche in der Gemeinde. Zu klären sei auch, wie bei nicht getauften Kindern mit der Zulassung zum Abendmahl umgegangen werden soll.</p>
<p>In Konfi 7/8 lässt sich vielerorts der Übergang vom Konfirmandenunterricht zur Konfirman- denarbeit beobachten. Die Studie belegt, dass der herkömmliche Konfirmandenunterricht mit seinen traditionellen Lernformen inzwischen weithin abgelöst worden ist durch eine moderne Form der Konfirmandenarbeit, die sich eher an die Jugendarbeit anlehnt als an die Schule.</p>
<p>Neben dem Unterricht gehören zur Konfirmandenzeit vielfach Freizeiten, Konfi-Camps, spe- zielle Veranstaltungen am Wochenende und vieles andere mehr. Die Jugendlichen begrüßen dies mit Nachdruck. Auch für sie gehört beides zusammen &#8211; Verstehen und Erleben.</p>
<p>93% aller evangelischen Jugendlichen eines Jahrgangs beteiligen sich an der Konfirman- denzeit. In 84% der Gemeinden sind neben Pfarrerin bzw. Pfarrer weitere Personen in der Konfirmandenarbeit aktiv, zumeist Ehrenamtliche (landesweit 5500), nur selten dagegen Diakoninnen oder Jugendreferenten. Allerdings bezieht sich diese Verbreiterung der Mitar- beitenden noch kaum auf den regelmäßigen Konfirmandenunterricht, sondern zumeist auf Freizeiten und Konfi-Camps sowie Gemeindepraktika und Projektsamstage. Während sich solche Sonderaktionen recht vielfältig darstellen, herrscht an den Mittwochnachmittagen oft- mals noch ein Mangel an aktivierenden und kreativen Methoden. Und auch für Konfi 7/8 ist die Vernetzung mit der Jugendarbeit ein wichtiges Zukunftsthema.</p>
<p>Als geradezu neuralgisch müssen die Erfahrungen der Jugendlichen mit dem Gottesdienst bezeichnet werden. Dass Gottesdienste zumeist „langweilig&#8221; seien, wird von fast der Hälfte der Jugendlichen empfunden. Ist dieses Ergebnis vielleicht für viele, die mit Jugendlichen vertraut sind, nicht weiter überraschend, so muss aber doch der Befund alarmieren, dass sich dieser Negativeindruck während der Konfirmandenzeit deutlich verstärkt. Und mehr noch: Es wird erkennbar, dass diese Unzufriedenheit nicht einfach schicksalhaft gegeben ist, sondern offenbar mit bestimmten Formen der Gottesdienstgestaltung &#8211; nämlich solchen oh- ne aktive Beteiligung der Jugendlichen &#8211; zusammenhängt.</p>
<p>Weit stärker als in der Vergangenheit bewusst war, belegt die Studie auch den Beitrag der Konfirmandenarbeit zu Bildung und Werteorientierung, zu sozialem Lernen und ehrenamtli- chem Engagement. Mit der Begleitung der jährlich knapp 30.000 Konfirmandinnen und Kon- firmanden betreibt die württembergische Landeskirche eines der größten außerschulischen Bildungsfelder &#8211; Grund genug, um sich in den aktuellen Debatten &#8211; auch um den schulfreien Mittwochnachmittag im Konfirmandenalter &#8211; selbstbewusst zu Wort zu melden.</p>
<p><strong> Weitere Informationen zu der Studie</strong></p>
<p>Seit 2006 wird am Lehrstuhl für Religionspädagogik der Evangelisch-theologischen Fakultät in Tübingen empirisch zur Konfirmandenarbeit geforscht. 94 Interviews und über 3000 von Jugendlichen, Eltern, Ehrenamtlichen und Pfarrer/innen ausgefüllte Fragebögen bilden die Grundlage für die nun vorgelegten Ergebnisse zur Konfirmandenarbeit in Württemberg.</p>
<p>Die württembergische Untersuchung ist mit weiteren Studien vernetzt: einer bundesweiten Untersuchung zur Konfirmandenarbeit, deren Ergebnisse vor kurzem in Berlin vorgestellt wurden, und einer internationalen Vergleichsuntersuchung in sieben europäischen Ländern (Dänemark, Deutschland, Finnland, Norwegen, Österreich, Schweden, Schweiz). Der Tübin- ger Lehrstuhl ist mit einem Team an allen diesen Untersuchungen maßgeblich beteiligt.</p>
<p>Die ausführlichen Ergebnisse des Forschungsprojekts wurden in einem Buch veröffentlicht, das im Gütersloher Verlagshaus erschienen ist. Für eilige Leserinnen und Leser enthält es eine Zusammenfassung auf knapp 30 Seiten:</p>
<p>Cramer, Colin/Ilg, Wolfgang/Schweitzer, Friedrich: Reform von Konfirmandenarbeit &#8211; wis- senschaftlich begleitet. Eine Studie in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, Gü- tersloher Verlagshaus 2009.</p>
<p><strong>Für Nachfragen: </strong></p>
<p>Prof. Dr. Friedrich Schweitzer<br />
Evangelisch-Theologische Fakultät<br />
Lehrstuhl für Religionspädagogik<br />
Tel.: (0 70 71) 29-73316, 29-78010<br />
E-Mail: friedrich.schweitzer@uni-tuebingen.de<br />
Weitere Informationen: www.ku-forschung.de</p>
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		<title>KU-Forschung auf drei Ebenen</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 09:43:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Binder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In drei wissenschaftlichen Studien wird die Konfirmandenarbeit in Württemberg, auf EKD-Ebene und im europäischen Vergleich untersucht. Hier finden Sie Beschreibungen und Links zu den jeweiligen Projekten. Bitte klicken Sie auf die entsprechende Grafik.   Publikationen Ein erster Überblick über die Hintergründe der Studie erschien im Sommer 2008: Cramer, Colin / Elsenbast, Volker / Ilg, Wolfgang / Schweitzer, Friedrich: Konfirmandenarbeit erforschen: regional – [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In drei wissenschaftlichen Studien wird die Konfirmandenarbeit in <a href="http://anknuepfen.de/kuforschung/studiewuerttemberg/index.php">Württemberg</a>, auf <a href="http://anknuepfen.de/kuforschung/ekdstudie/index.php">EKD-Ebene</a> und im <a href="http://anknuepfen.de/kuforschung/internationalestudie/index.php">europäischen Vergleich </a>untersucht. Hier finden Sie Beschreibungen und Links zu den jeweiligen Projekten.</p>
<p>Bitte klicken Sie auf die entsprechende Grafik.</p>
<div><a href="http://www.konfirmandenarbeit.eu"><img class="size-full wp-image-684 alignnone" title="logo_konfirmandenarbeit" src="http://blog2.anknuepfen.de/wp-content/uploads/2009/03/logo_konfirmandenarbeit.jpg" alt="logo_konfirmandenarbeit" width="230" height="100" /></a></div>
<p><a href="http://www.ku-forschung.de"><img class="size-full wp-image-686 alignnone" title="logo_konf_wue" src="http://blog2.anknuepfen.de/wp-content/uploads/2009/03/logo_konf_wue.jpg" alt="logo_konf_wue" width="228" height="98" /></a><a href="http://www.confirmation-research.eu"></a></p>
<p> </p>
<p><a href="http://www.confirmation-research.eu"><img class="size-full wp-image-685 alignnone" title="logo_confirmation-work" src="http://blog2.anknuepfen.de/wp-content/uploads/2009/03/logo_confirmation-work.jpg" alt="logo_confirmation-work" width="230" height="100" /></a></p>
<h2></h2>
<h2>Publikationen</h2>
<ul>
<li>Ein erster <strong>Überblick über die Hintergründe der Studie</strong> erschien im Sommer 2008:<br />
Cramer, Colin / Elsenbast, Volker / Ilg, Wolfgang / Schweitzer, Friedrich: Konfirmandenarbeit erforschen: regional – national – international. Innovative Perspektiven einer empirischen Untersuchung zur kirchlichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. in: ZPT &#8211; Zeitschrift für Pädagogik und Theologie 60 (2/2008), S. 187-198.</li>
<li>Die Landeskirchen erhalten im März 2009 ihre Daten in einem <strong>landeskirchlichen Auswertungsbericht</strong>.</li>
<li>Der <strong>EKD-Gesamtdatenbericht </strong>mit allen Ergebnissen in tabellarischer Form wird bei der Tagung am 02. März 2009 in gedruckter Form an alle Tagungsteilnehmer verteilt. Er wird auch Bestandteil der Tagungsdokumentation sein, die voraussichtlich ab April 2009 erhältlich ist.</li>
<li>Im Frühjahr 2009 erhalten auch die beteiligten Kirchengemeinden eine <strong>individuelle Rückmeldung</strong> zu ihren Daten.</li>
<li>Das <strong>Deutsche Pfarrerblatt </strong>wird &#8211; ausgehend von den Ergebnissen der Bundesweiten Studie zur Konfirmandenarbeit &#8211; in der Ausgabe Juni 2009 eine Themen-Nummer der Konfirmandenarbeit widmen.</li>
<li>Eine <strong>Buchveröffentlichung zur Bundesweiten Studie </strong>als Band 3 der Reihe „Konfirmandenarbeit erforschen und gestalten“ erscheint im Herbst 2009. Überblick über diese Reihe, die im Gütersloher Verlagshaus erscheint:<br />
Band 1: Schweitzer, Friedrich/Elsenbast, Volker (Hg.)	(2009),	Konfirmandenarbeit erforschen. Ziele &#8211; Erfahrungen &#8211; Perspektiven [bereits erhältlich]<br />
Band 2: Cramer, Colin/Ilg, Wolfgang/Schweitzer, Friedrich (2009), Reform von Konfirmandenarbeit &#8211; wissenschaftlich begleitet. Eine Studie in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg [bereits erhältlich]<br />
<strong>Band 3: Ilg, Wolfgang/Schweitzer, Friedrich/Elsenbast, Volker, in Verbindung mit Matthias Otte (2009), Konfirmandenarbeit in Deutschland. Empirische Einblicke &#8211; Herausforderungen &#8211; Perspektiven. [erscheint Oktober 2009]</strong><br />
Band 4: Schweitzer, Friedrich/Ilg, Wolfgang/Simojoki, Henrik (eds.) (2010), Confirmation work in Europe &#8211; an international comparative study [Arbeitstitel; erscheint Anfang 2010]</li>
</ul>
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		<title>Konfirmanden wollen mehr als Geld und Geschenke</title>
		<link>http://www.anknuepfen.de/2009/03/04/konfirmanden-wollen-mehr-als-geld-und-geschenke/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 14:13:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Binder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[EKD-Studie über den kirchlichen Unterricht zeigt: Jugendliche suchen Antworten auf ernste Fragen &#8211; Gottesdienste sind meist &#8220;langweilig&#8221;   Bitte lesen Sie den vollständigen Artikel hier: http://www.welt.de/welt_print/article3306481/Konfirmanden-wollen-mehr-als-Geld-und-Geschenke.html]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.konfirmandenarbeit.eu"><img class="alignright size-full wp-image-684" title="logo_konfirmandenarbeit" src="http://blog2.anknuepfen.de/wp-content/uploads/2009/03/logo_konfirmandenarbeit.jpg" alt="logo_konfirmandenarbeit" width="230" height="100" /></a></em></p>
<p><strong>EKD-Studie über den kirchlichen Unterricht zeigt: Jugendliche suchen Antworten auf ernste Fragen &#8211; Gottesdienste sind meist &#8220;langweilig&#8221;<br />
</strong></p>
<p> </p>
<p>Bitte lesen Sie den vollständigen Artikel hier:</p>
<p><a href="http://www.welt.de/welt_print/article3306481/Konfirmanden-wollen-mehr-als-Geld-und-Geschenke.html">http://www.welt.de/welt_print/article3306481/Konfirmanden-wollen-mehr-als-Geld-und-Geschenke.html</a></p>
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		<title>Studie: Interesse an Konfirmation ungebrochen &#8211; Wichtige Rolle für &#8220;ethische Alltagskompetenz&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Mar 2009 19:59:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Binder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin (epd). In Deutschland werden jedes Jahr um Ostern rund 30 Prozent aller Jungen und Mädchen eines Jahrgangs konfirmiert. Das geht aus der ersten bundesweiten Studie zur Konfirmandenarbeit hervor, deren Ergebnisse am Montag in Berlin präsentiert wurden. Danach liegt die Zahl der Konfirmanden seit zehn Jahren stabil bei 250.000. Dies entspricht mehr als 90 Prozent [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.konfirmandenarbeit.eu"><img class="alignright size-full wp-image-684" title="logo_konfirmandenarbeit" src="http://blog2.anknuepfen.de/wp-content/uploads/2009/03/logo_konfirmandenarbeit.jpg" alt="logo_konfirmandenarbeit" width="230" height="100" /></a>Berlin (epd). In Deutschland werden jedes Jahr um Ostern rund 30 Prozent aller Jungen und Mädchen eines Jahrgangs konfirmiert. Das geht aus der ersten bundesweiten Studie zur Konfirmandenarbeit hervor, deren Ergebnisse am Montag in Berlin präsentiert wurden. Danach liegt die Zahl der Konfirmanden seit zehn Jahren stabil bei 250.000. Dies entspricht mehr als 90 Prozent aller evangelischen Jugendlichen eines Jahrgangs.</p>
<p>Der Konfirmandenunterricht friste in der öffentlichen Wahrnehmung im Zusammenhang mit Bildung eher ein Schattendasein, sagte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Wolfgang Huber. Dabei werde seine zentrale Bedeutung unterschätzt: Während der Konfirmationszeit lernten Jugendliche nicht nur, im Glauben Orientierung zu finden, sondern der Unterricht diene auch der gesellschaftlichen Bildung.</p>
<p>Wertebildung und ethische Urteilsfähigkeit sind der Studie zufolge wesentliche Ergebnisse der Konfirmandenarbeit. Gerechtigkeit, Verantwortung und Frieden würden darin als Themen vertieft. &#8220;Der Konfirmandenunterricht lässt sich in hohem Maße auf soziale Themen ein, das sollte auch anerkannt werden&#8221;, sagte einer der Autoren der Studie, Friedrich Schweitzer von der Universität Tübingen. Nicht nur in der Schule könne so etwas wie &#8220;ethische Alltagskompetenz&#8221; gelernt werden.</p>
<p>Ganz überwiegend positiv stufen die Konfirmanden die Vorbereitung auf das kirchliche Fest ein. Zwei Drittel waren mit der Konfirmandenarbeit zufrieden, insbesondere mit Angeboten für gemeinsame Freizeiten, der Gruppengemeinschaft und den haupt- und ehrenamtlichen Helfern. Von den Kirchengemeinden boten 92 Prozent Camps, Freizeiten und Ausflüge für die Jugendlichen im Konfirmandenalter an.</p>
<p>In der Konfirmandenarbeit müsse es weiter verstärkt darum gehen, die &#8220;Bedeutung der Wirklichkeit Gottes für die Wirklichkeit der Jugendlichen&#8221; zu verdeutlichen, sagte Huber. Das gelte insbesondere auch für die Gottesdienste, in denen sich viele Konfirmanden laut Studie wenig beheimatet finden. Mehr als die Hälfte der befragten Jugendlichen waren am Ende der Konfirmandenzeit der Meinung, die Gottesdienste seien &#8220;meistens langweilig&#8221;. Zu Beginn der Vorbereitungszeit waren es deutlich weniger. Huber regte an, Jugendliche aktiver an der Gestaltung des Gottesdienstes teilhaben zu lassen. Auch Schweitzer unterstrich, die Kirchen sollten mehr auf Jugendliche hören und ihnen etwas zutrauen: &#8220;Auch Jugendliche haben theologisch gehaltvolle Fragen.&#8221;</p>
<p>Mehr als die Hälfte der Konfirmanden meldeten sich aus eigenem Antrieb für den Kurs an, ergibt sich aus der Erhebung. Bei knapp 40 Prozent war die Familie der Motor, bei acht Prozent Freunde und Bekannte. Als Motive für die Teilnahme werden Familienfest, Geschenke und Erfahrung mit dem christlichen Glauben genannt. Sechs von zehn der befragten Konfirmanden gaben an, dass sie durch die Konfirmandenarbeit in Glaubensfragen entscheidungsfähiger geworden seien.</p>
<p>Die Konfirmation von evangelischen Jugendlichen im Alter von 13 oder 14 Jahren bekräftigt das Sakrament der Taufe. In der katholischen Kirche wird die Taufe durch die Firmung vollendet. Für die nächsten Jahre rechnen die Autoren mit einem Rückgang der Teilnehmerzahlen aufgrund der demografischen Entwicklung. Für ein nachlassendes Interesse an der Konfirmation gebe es jedoch keine Anzeichen, heißt es.</p>
<p>Für die Studie wurden 11.000 Konfirmanden aus den 22 Landeskirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) befragt. An der Befragung nahmen zudem 1.500 Pfarrer und ehrenamtliche Mitarbeiter sowie 5.700 Konfirmanden-Eltern teil. Die Studie wurde vom Lehrstuhl für Evangelische Religionspädagogik der Universität Tübingen und dem Comenius-Institut Münster zusammen mit dem Kirchenamt der EKD erstellt.</p>
<p>02. März 2009</p>
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